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BMC MTB Racing Team; Einer für alle – alle für einen!

Melanie Leveau — 18. Dezember 2017 — TeamSpirit
TeamSpirit

Das BMC MTB Racing Team hat seinen fünften Titel als bestes Team im Weltcup gewonnen. In einem nervenzerreissenden Weltcup-Finale in Val di Sole konnte sich das Team die Auszeichnung für ein weiteres Jahr sichern. Wir werfen einen Blick zurück auf die bisher herausfordernste Saison des Teams.

Runde 1: Nove Mesto na Morave, Tschechien

Sonntag, 21. Mai, 14.13 Uhr. Der UCI Mountainbike Weltcup wird gleich beginnen; Nervosität zeichnet sich auf den Gesichtern der Fahrer ab. Nach zwei Monaten nationaler Rennen beginnt nun wieder der Weltcup.

 

 

Ein Grossteil des Feldes musste allerding die Hoffnung auf ein gutes Resultat schon früh begraben, als es an der Front zu zwei Crashs kam. Lars Forster war einer der betroffenen Fahrer. Zwar stieg er wieder aufs Bike, seine verletzte Hand zwang ihn allerdings dazu, aus dem Rennen auszuscheiden. Die Röntgenaufnahmen konnten später bestätigen: das Kahnbein war gebrochen. Eine Verletzung, die ihn für einige Wochen ausbremsen würde.

Julien Absalon kam hinter Nino Schurter und David Valero Serrano als dritter über die Ziellinie. Titouan Carod zeigte in seinem ersten Weltcup-Rennen in der Elitekategorie eine beeindruckende Leistung: der junge Franzose fuhr auf den 7. Rang.

Dank Reto Indergands 14. Rang konnte sich das Team die Teamwertung vor dem MMT Factory Racing Team und dem Scott Sram MTB Racing Team sichern.

2. Runde: Albstadt, Deutschland

Ohne Lars Forster, der aufgrund seiner Verletzung nicht am Rennen teilnehmen konnte, waren es vier Fahrer, die an der Startlinie zum physisch anspruchsvollsten Weltcup-Rennen standen. Die Strecke in Albstadt besteht aus langen und steilen Anstiegen, welche keine Erholungsphasen erlauben – besonders an heissen Tagen wie jenem Sonntag.

Julien Absalon und Titouan Carod konnten ihre Leistung des vorherigen Wochenendes nicht abrufen und fuhren auf den 7. bzw. 19. Rang.

Lukas Flückiger (29.) und Reto Indergand (36.) konnten ihr Potential nicht ausschöpfen und mussten sich geschlagen geben.

Zum ersten Mal in Jahren stand keiner der BMC MTB Racing Team-Fahrer auf dem Podest

Zum ersten Mal in fünf Jahren stand keiner der BMC MTB Racing Team-Fahrer auf dem Podest. Das Scott-Sram MTB Racing Team holte sich die Teamklassifikation, aber das BMC MTB Racing Team lag in der Gesamtwertung weiterhin um einen Punkt vorne.

3. Runde: Vallnord, Andorra

Nach einer sechswöchigen Pause gab Lars Forster im hochgelegenen Vallnord in Andorra sein Comeback im Weltcup. Leider war es dieses Mal Julien Absalon, der nicht am Rennen teilnehmen konnte: Der Franzose zog sich einige Tage zuvor während des Trainings einen Schlüsselbeinbruch zu und musste für mindestens sechs Wochen pausieren, womit er zwei Weltcup-Rennen und die Französischen Meisterschaften verpasste.

Nach zwei harten Weltcups fand Lukas Flückiger in Vallnord wieder zu seinen Leistungen zurück und erzielte mit dem 12. Platz ein gutes Ergebnis.

Lars Forster startete mit der Nummer 71 ins Rennen. Ihm gelang ein grossartiges Rennen, bei dem er sich bis auf den 14. Platz vorkämpfte. Leider konnte er seine Leistung in den letzten zwei Runden nicht halten und fuhr schliesslich auf den soliden 21. Rang – ein gutes Ergebnis nach seiner verletzungsbedingten Abwesenheit vom Weltcup.

Reto Indergand sammelte mit seinem 29. Platz wertvolle Punkte für die Teamklassifikation.

Das Team verlor die Führung. Fürs Heimspiel am Weltcup in Lenzerheide war die Motivation allerdings gross!

Titouan Carod zeigte einen vielversprechenden Start, konnte seine Leistung allerdings nicht halten, was wahrscheinlich an der Höhe lag. Er stürzte und verletzte sich die Hand. Das junge Talent musste sich geschlagen geben und beendete das Rennen auf dem 44. Rang. Dabei konnte er wenige, aber dennoch wertvolle Punkte für die Gesamtwertung mitnehmen.

Das Team endete auf dem 7. Rang der Teamklassifikation und verlor die Führung. Fürs Heimspiel am Weltcup in Lenzerheide war die Motivation allerdings gross!

4. Runde: Lenzerheide, Schweiz

Sonntag, 9. Juli: Zeit fürs Heimspiel für das Team und insbesondere die drei Schweizer Fahrer Lukas Flückiger, Lars Forster und Reto Indergand. Vor der eigenen Familie, Freunden und den Fans zu fahren, war eine besondere Motivation.

 

Flückiger, Indergand und Carod verzeichneten einen sehr guten Start: alle drei waren in der ersten Hälfte des Rennens unter den 15 Besten. Als Nino Schurter die Kontrolle über das Rennen übernahm, wurden die Karten neu gemischt. Trotzdem gelang es Titouan Carod, das Rennen als 7. zu beenden – sein bisher bestes Weltcup-Resultat und sein zweiter Top-10-Platz der Saison!

Lukas Flückiger hatte ein weiteres solides Rennen hinter sich gebracht und fuhr auf den 12. Schlussrang. Reto Indergand verlor während des Rennens an Energie und beendete es als 24.

Mit einer starken Team-Performance gelang es dem Scott-Sram MTB Racing Team mit ihrem Leader Nino Schurter die Teamklassifikation des Tages zu gewinnen und ihren Lead in der Gesamtwertung weiter auszubauen. Total hatten sie nun 212 Punkte und lagen somit vor dem Cannondale Factory Racing XC Team (203 Punkte) und dem BMC MTB Racing Team (192 Punkte).

5. Runde: Mont-Sainte-Anne, Kanada

Endlich war das Team wieder vollzählig! Eine Woche nach seiner Rückkehr an den Europameisterschaften, wo er sich die Silbermedaille holte, war Julien Absalon zurück im Sattel und im Weltcup, und das für sein Lieblingsrennen in Mont-Sainte-Anne, wo er sich 1998 seinen ersten Weltmeister-Titel in der Junioren-Kategorie holte.

Zurück in der ersten Reihe nach seinem 7. Platz in Lenzerheide war Titouan Carod, der sich ebenfalls sehr auf das Rennen im kanadischen Mont-Sainte-Anne freute. Der junge Franzose gewann es im vorigen Jahr, als er noch in der U23-Kategorie fuhr. Er nennt es „die beste Strecke der ganzen Saison!“

 

Wie so oft gelang dem frisch gekürten französischen Vize-Meister ein guter Start, und er zögerte keine Sekunde, während der ersten Runde das Kommando über das Feld zu übernehmen. Titouan Carod fuhr smart und strategisch, und konnte mit Weltmeister Nino Schurter auf dem taktischen Kurs gut mithalten. Trotz grossem Widerstand konnte Carod nicht verhindern, dass ihn Tempier einholte und ihn Gerhard Kerschnaumer, der italienische Meister, auf dem Weg zur Ziellinie übersprintete. 

Er beendete das Rennen auf dem hervorragenden vierten Platz – und wird somit auch weiterhin nur gute Erinnerungen an Mont-Sainte-Anne haben.

Hinter ihm erreichten auch die anderen Fahrer des BMC Racing Teams tolle Resultate: Reto Indergand fuhr ein sehr gutes Rennen und konnte es auf dem 10. Platz abschliessen; sein bestes Resultat in dieser Saison. Sein Landsmann Lukas Flückiger fuhr ebenfalls ein starkes Rennen. Trotz einem kleinen Crash gelang es ihm, sich den 14. Platz gleich hinter Julien Absalon zu sichern.

Zurück im Kampf um die Teamklassifikation

Mit vier Fahrern in den Top 15 war das Team zurück auf dem Podium und auch zurück im Kampf um die Teamklassifikation. 

Die Entscheidung würde beim Finale in Val di Sole fallen.

6. Runde: Val di Sole, Italien

Sonntag, 27. August. Val di Sole mit seinem guten Wetter, dem tollen Publikum und dem Mix aus Downhill, Four-Cross und Cross-Country-Action ist der perfekte Austragungsort fürs Weltcup-Finale.

 

Lasst uns das fünfte Mal nacheinander gewinnen!

Neben den individuellen Leistungen war das Hauptziel klar definiert: die Teamklassifikation 2017 im UCI MTB Weltcup zu gewinnen. Alex Moos, der Manager des Teams, hätte während seines Briefings vor dem Rennen keine klareren Worte finden können: „Wir hatten eine Saison mit Höhen und Tiefen. Zum ersten Mal seit Jahren haben wir keinen einzigen Weltcup gewonnen; dennoch gibt es etwas, das wir immer noch erreichen können. Das Team wurde 2013 zum ersten Mal zum Nummer-1-Team gekrönt, seither haben wir das Ding jedes Jahr gewonnen. Lasst uns das fünfte Mal nacheinander gewinnen! Morgen, wenn das Rennen startet, gebt eurer Bestes und gebt nie auf. Jeder Punkt zählt, also strengt euch an, selbst wenn ihr nicht in den Top 3 des Teams seid. Den anderen Fahrern kann alles Mögliche passieren, und es ist wichtig, vor den Fahrern von Scott-Sram und Cannondaleplatziert zu sein, also lasst nicht zu, dass sie zu viele Punkte holen!“

Hochmotiviert und mit dem Messer zwischen die Zähne geklemmt starteten die fünf Fahrer, bereit dazu, alles fürs Team zu geben.

Carod war der erste in Aktion und schloss die erste Runde auf erster Position ab. Forster schloss bald zu den Top 10 auf (gestartet war er aus 50. Position) zusammen mit Julien Absalon.

Runde nach Runde wurden die Punkte eifrig gezählt, sowohl fürs Team und seine Konkurrenten als auch für die Fans und die Fahrer. Zum Zeitpunkt der Hälfte des Rennens begann es für die Fahrer in schwarz und rot allmählich gut auszusehen: Absalon, Forster und Carod lagen in den Top 10; Flückiger und Intergand vor sämtlichen Scott und Cannondale-Fahrern (mit Ausnahme von Nino Schurter).

Die Fahrer gaben alles und kämpften bis zur Ziellinie.

Gefühlsexplosion auf der Ziellinie!

Absalon beendete das Rennen auf dem 3. Rang, womit er sein bestes Resultat der Saison wiederholen konnte. Lars Forster erreichte den 5. Rang, sein erstes Weltcup-Podium der Saison. Titouan Carod beendete seine erste Weltcup-Saison in der Elitekategorie auf dem 8. Platz und dem 6. in der Einzelklassifizierung. Lukas Flückiger schloss aus Position 46 bis auf den 14. Platz auf und Reto Indergand fuhr auf den 22. Rang.

Gefühlsexplosion auf der Ziellinie! Mit einer so starken Leistung gewann das Team die Teamwertung des Tages mit Leichtigkeit – und somit auch die Gesamtklassifikation. Mission – accomplished!

Dieser Sieg bringt das Team noch mehr zusammen als sonst. Die Fahrer und die Mitarbeiter des Teams feiern zusammen – nicht nur den Sieg, sondern die gesamte Saison, die sie zusammen „on the road“ verbracht haben. Der diesjährige Titel, mit den zahlreichen Höhen und Tiefen während der Saison und dem unsicheren Ausgang, wird auf jeden Falls als der emotionalste in Erinnerung bleiben.

Champagner!

Resultate:

  1. BMC MTB Racing Team, 344 Punkte
  2. Scott-Sram MTB Racing Team, 311 Punkte
  3. Cannondale Factory Racing XC, 302 Punkte

 

Photos: EGO Promotion, Phil Gale, Emmie Collinge und Redbull.

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