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Die Faszination der Kopfsteinpflaster-Klassiker

3. April 2015 — BMC Tempo

Wenige Radrennen im Jahr zeigen das Drama, die Freude und die Härte des Radsports besser als Paris-Roubaix und die Flandernrundfahrt. Kopfsteinpflaster, Schlamm, Stürze usw.; diese Rennen haben alles zu bieten, was die Fans begeistert und erhöht deren Herzfrequenz wahrscheinlich mehr als jedes andere Rennen in der Saison.

Wenn Anfang April der Fokus der Radsportwelt nach Belgien und in den Norden Frankreichs fällt, dann ist es die Zeit für die prestigeträchtigsten Eintages-Rennen des Jahres. Nachdem die Rennfahrer ihren ersten Eindruck für die grosse Schlacht bei den belgischen Halb-Klassikern Gent-Wevelgem, Omlop Het Nieuwsblad or Harelbeek gesammelt haben, gibt es dann den ersten grossen Showdown bei der Flandernrundfahrt.

The start of the Tour of Flanders

The start of the Tour of Flanders

Flandernrundfahrt

Belgien, das Herz des Radsports, feiert dieses Rennen wie kein anderes im Jahr und nennt es liebevoll „Vlaanderens mooiste“ („Flanders schönstes). Gegründet 1913 von Karel Van Wijnendaele, um seine Sportzeitung “Sportwereld” zu vermarkten, führt Die Belgier lieben dieses Rennen, es gehört einfach zu ihrer Geschichte und die Rennfahrer die es gewinnen, werden hier vergöttertes heutezutage von Brugge nach Qudenaarde, über 19 „Hellingen“ (Hügel), oder Anstiege, die aufgrund ihrer Steigung “murs” (Mauern) genannt werden. Egal ob es regnet, hagelt oder eisig kalt ist, Die Belgier lieben dieses Rennen, es gehört einfach zu ihrer Geschichte und die Rennfahrer die es gewinnen, werden hier vergöttertdie komplette Strecke wird jedes Jahr von fanatischen Fans geschäumt und der Geruch von Bier und Bratwürsten ist überall präsent. „Die Belgier lieben dieses Rennen, es gehört einfach zu ihrer Geschichte und die Rennfahrer die es gewinnen, werden hier vergöttert,“ sagt der Sportdirektor des BMC Racing Teams Valerio Piva.

Die Belgier lieben ihre Flandernrundfahrt

Die Belgier lieben ihre Flandernrundfahrt

Für die Rennfahrer ist speziell die Atmosphäre bei der Flandernrundfahrt etwas ganz besonderes „Für mich gibt es im ganzen Jahr kein besseres Radrennen. Die Zuschauer sind dort einfach unglaublich. Überall und egal bei welchem Wetter stehen sie am Strassenrand und du willst einfach alles geben, um ihnen ihre Anerkennung zu danken. Falls ich mir einen Sieg aussuchen könnte, wäre es die Flandernrundfahrt, Ich liebe die Ronde van Vlaanderen. Für mich gibt es kein kompletteres Radrennen, Manuel Quinziato das Rennen ist einfach der Hammer“ sagt Daniel Oss vom BMC Racing Team, der dieses Jahr schon zum 6. Mal teilnehmen wird. Sein Teamkollege Manuel Quinziato wird sogar schon zum 11. Mal an der Flandernrundfahrt teilnehmen,“ Ich liebe die RVV (Ronde van Vlaanderen). Für mich gibt es kein kompletteres Radrennen. Anstiege, Kopfsteinpflasterpassagen und windanfällige Flachstücke, es hat wirklich alles zu bieten und die Atmosphäre ist absolut einmalig.“

Manuel Quinziato

Manuel Quinziato

Greg Van Avermaet war nahe dran 2014 zu gewinnen

Greg Van Avermaet war nahe dran 2014 zu gewinnen

Paris Roubaix – Die Hölle des Nordens

Eine Woche nach der Flandernrundfahrt, schwenkt die Aufmerksamkeit nach Frankreich, zur “Hölle des Nordens” oder auch bekannt als “die Königin der Klassiker”. Paris-Roubaix, welches 1896 gegründet wurde, ist eines der ältesten Radrennen des Sports und wird dieses Jahr schon zum 113. Mal ausgetragen. Die diesjährige Austragung wird über 253km von Campiègne zum Legendären Velodrom nach Roubaix führen und 27 Kopfsteinpflasterpassagen von einer Gesamtlänge von 53km beinhalten. 

Paris-Roubaix

Paris-Roubaix

Die Herausforderung auf dem Kopfsteinpflaster zu suchen, ist verhältnismässig neu. Beide Rennen wurden in einer Zeit gegründet, in der die Rennen einzig und allein  aus dem Grund auf Kopfsteinpflaster ausgetragen wurden, da es keinen anderen Strassenbelag gab. Als dann nach dem Zweiten Weltkrieg der Strassenbau immer mehr verbessert wurde, drohte das Rennen seinen Charakter zu verlierenAls dann nach dem Zweiten Weltkrieg der Strassenbau immer mehr verbessert wurde, drohte das Rennen seinen Charakter zu verlieren. Heutzutage suchen die Veranstalter extra die schwierigsten und gröbsten Kopfsteinpflasterpassagen, um für einen interessanten Wettkampf zu garantieren. Einige der legendärsten Abschnitten wurden sogar nur wegen den zwei Rennen unter Denkmalschutz gestellt. 

Greg Van Avermaet

Greg Van Avermaet

Was braucht man, um diese Rennen zu gewinnen?

In Radrennen gibt es keine Sieggarantie und schon recht nicht wenn man über die Klassiker Paris-Roubaix und Flandernrundfahrt spricht – zu viel kann einfach bei diesen Rennen schief gehen. Ein Plattfuss, Sturz oder eine schlechte Position im Fahrerfeld, es ist ein wahres Eintages-Battle, bei dem nur ein Löwe gewinnen kann. Körperlich und mental extrem stark, ein wahrer Champion haltkönnen die Siegchancen von einer Sekunde auf die andere zunichte machen. Die 53 Kilometer über das extrem grobe Kopfsteinpflaster in Paris-Roubaix, saugen einem förmlich die Energie aus den Beinen oder wie Manuel Quinziato es beschreibt,” es ist ein wahres Eintages-Battle, bei dem nur ein Löwe gewinnen kann. Körperlich und mental extrem stark, ein wahrer Champion halt.“es ist ein wahres Eintages-Battle, bei dem nur ein Löwe gewinnen kann. Körperlich und mental extrem stark, ein wahrer Champion halt.

Piva fügt hinzu “um diese Rennen zu gewinnen, musst du ein richtig starker Fahrer sein. Du brauchst die Kraft, um die kurzen Anstiege in Flandern zu bewältigen  und die Kopfsteinpflasterpassagen in Roubaix zu meistern. Die Belgier sind häufig die Besten bei diesen Rennen, sie kennen diese Anstiege und Konditionen schon von klein auf. Wenn du diese Rennen gewinnen möchtest, musst du sehr viel Erfahrung mitbringen und bis in die Haarspitzen motiviert sein, sonst kannst du es komplett vergessen, ausserdem muss das Glück auf deiner Seite sein.

Danilo Wyss

Danilo Wyss

Daniel Oss, der selbst eine gute Chance hat, die zwei Rennen dieses Jahr unter den ersten 10 zu beenden, sieht Erfahrung und Motivation als die entscheidenden Fähigkeiten, um dort zu gewinnen. 

Besondere Räder für die Frühjahrsklassiker

Viele denken, dass die Fahrer dämpfende Federungen oder dicke Reifen benötigen, um die anspruchsvollen Strassen der Kopfsteinpflaster-Klassiker bewältigen zu können – was aber nicht stimmt, wie BMCs Technical Coordinator Stefano Cattai bemerkt: „Viele Fahrer verwenden spezielle Gel-Pads unter ihrem Lenkerband oder wickeln das Band zwei- bis dreimal um den Lenker; besonderen Wert wird aber auf die individuelle Abstimmung des Reifendrucks gelegt. Die Mechaniker wählen zusammen mit jedem einzelnen Fahrer dessen bevorzugten Reifendruck. Dieser hängt von der Wahl des Reifens, den Eigenschaften des Fahrers und den Wetterbedingungen ab.“ 

 

Auch die richtige Wahl des Bikes kann entscheidend sein. Cattai erklärt: „Bei den Kopfsteinpflaster-Klassikern braucht es ein extrem reaktionsfreudiges Bike, das sowohl steif als auch leicht ist, Bei den Kopfsteinpflaster-Klassikern braucht es ein extrem reaktionsfreudiges Bike, das sowohl steif als auch leicht istum den steilen Anstiegen, beispielweisen auf den Hügeln Belgiens, gerecht zu werden. Die Handhabung ist natürlich auch sehr wichtig, damit die Herausforderungen dieser nervösen Rennen bewältigt werden können. Gleichzeitig brauchen die Jungs auch vertikale Nachgiebigkeit, um die Schläge der Pflastersteine und der holprigen Strassen absorbieren zu können. Die BMC Teammachine SLR01, welche die Fahrer das ganze Jahr über fahren, ist perfekt auf die Anforderungen der Flandern-Rundfahrt zugeschnitten. Bei Paris – Roubaix, wo den Fahrern eine besonders hohe Kontrolle über die Pflastersteinabschnitte abverlangt wird, braucht es die bestmögliche vertikale Nachgiebigkeit. Deshalb verwendet das BMC Racing Team bei diesem Rennen das Grandfondo GF01.

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