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The Art of Aero

6. Dezember 2016 — BMCSwag
BMCSwag

Sie ist immer da. Wühlt dir in den Haaren und streichelt dir über die Arme. Unsichtbar, unhörbar, geruchlos, unberührbar – doch sie ist da. Luft. In bewegter Form auch ‚Wind’ genannt. Doch was genau bedeutet Wind eigentlich für uns Radfahrer? Einerseits macht er uns schneller, haben wir jedoch die Schwelle unserer körperlichen Leistungsfähigkeit überschritten, dann ist er der Faktor, der uns gnadenlos zermürbt. Es gibt nur wenige Elemente mit einer solch machtvollen Polarität: Er ist zugleich bester Freund und ärgster Gegner, Fluch und Segen. Wir bei BMC haben uns jahrzehntelang die Zähne an ihm ausgebissen. Unsere unablässige Suche nach Möglichkeiten, wie wir ihn als Feind überlisten und mit ihm als Freund zusammenarbeiten können, kommt einer faszinierenden Reise gleich...

Kann man Mutter Natur überlisten?

Sollen wir ihn meiden oder suchen? Lieben oder hassen? Unser Verhältnis zum Wind ist wirklich ambivalent. Hier in der Schweiz spielen wir Tag für Tag das gleiche Spiel: auf dem Weg zur Arbeit bieten wir dem Gegenwind tapfer die Stirn, nehmen ihm Angriffsfläche, in dem wir uns tiefer und tiefer aufs Rad kauern und freuen uns schon auf den Rückenwind, der uns auf dem Heimweg erwartet – doch ganz entziehen können wir uns seinem Einfluss nie.

Genau aus diesem Grund entwickeln wir radikale Rohrformen mit aerodynamischen Vorteilen, um Mutter Natur und ihre Macht, die sie auf uns Radfahrer ausübt, auszutricksen. Im Jahr 2002 machten sich unsere Ingenieure zum ersten Mal daran, ein spezifisches Zeitfahrrad mit dem Anspruch zu entwickeln, alles bisher Dagewesene in den Schatten zu stellen. Jede Facette der Aerodynamik wurde genauestens unter die Lupe genommen, um ein umfassendes Verständnis der Materie zu gewinnen; Segeln, Formel 1 Racing, Flugzeugbau, Rennrodeln, Kitesurfing, Golfbälle – die Liste liesse sich endlos fortsetzen. Jedes erdenkliche Gefährt, das in irgendeiner Form mit Wind in Berührung kommt, wurde von den BMC Ingenieuren akribisch studiert. Und dennoch hat unsere anfängliche Forschungsarbeit deutlich gemacht: die Modifizierung eines Bikes hinsichtlich seiner Aero-Eigenschaften stellte eine weit grössere Herausforderung dar als angenommen. Je mehr Erkenntnisse wir gewannen, desto schwieriger schien es uns; doch nach zwei Jahren intensiver Forschungsarbeit waren wir uns zumindest in einem Punkt sicher: die einzigartige Kombination aus Fahrer und Bike war entscheidend. Aerodynamische Effizienz hängt nicht allein von der Form des Bikes ab, weit mehr Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Nämlich vor allem der Individualisierungsgrad des Bikes – das eigentlich nur Verlängerung des Fahrers ist. Fahrer und Bike müssen als homogene Einheit gesehen werden.

2004 kommt die Timemachine TT01 auf den Markt. Das fortschrittlichste Aero-Zeitfahrrad, das die Welt je gesehen hatte, wurde – wie könnte es anders sein – in der Schweiz auf Bestellung gefertigt. Jedes Modell wurde von Grund auf entwickelt, mit eigener Aerodynamik-Technologie und massangepassten Sitzpositionslösungen für den Fahrer. Technologien, die denen der restlichen Branche um Lichtjahre voraus waren und die in der Zukunft wieder und wieder kopiert werden sollten. Die Tatsache, dass der Fahrer für 70 – 80 % des Gesamtluftwiderstandes verantwortlich ist, war kein Geheimnis. Doch aufgrund der Komplexität wurde dieser Umstand von anderen Rahmenentwicklern nahezu ignoriert. Die Timemachine TT01 war vollkommen auf Geschwindigkeit ausgelegt und mit ihr hielten Hinge-Forks und integrierte Cockpits Einzug in die Branche - was dem Kernpunkt des Konzeptes geschuldet war, die Fahrerposition nun endlich als ebenso wichtig für die Aerodynamik-Performance anzusehen wie das Design der Rohrformen. Bereits zu Zeiten, als der Timemachine TT01 Rahmen noch per Hand nach individuellen Vorgaben gefertigt wurde, war der Qualitätsstandard enorm hoch und die BMC Aerodynamik Siegesformel wurde festgelegt: aerodynamische Rahmenformen + aerodynamische und nachhaltige Sitzpositionen = Erfolg. Eine Gleichung, die auch noch Jahre später Bestand haben sollte.

Der Fahrer im Mittelpunkt der Gleichung

Kurz nach dem Launch der Timemachine im Jahr 2004 begann die Suche nach progressiven Erkenntnissen erneut. Mit verschiedenen Epoxid-Modellen und Karbon-Prototypen im Gepäck, brach unser Ingenieurs- und Design-Team zu einer globalen Mission auf, um mit den führenden Experten im Bereich der Bike-Aerodynamik zusammenzuarbeiten. Nach mehr als einem halben Dutzend Stopps in den modernsten Windkanälen Nordamerikas und Europas, erkannten wir endlich ein Muster in den Untersuchungsergebnissen. Die ausgesetzte Frontpartie sollte möglichst geneigt sein und jegliche Hardware nahtlos integriert werden. Was uns allerdings verblüffte: noch immer war der Fahrer kaum Diskussionsthema - ausser in dem Kontext, dass Profis immer niedrigere Sitzpositionen auf dem Bike einnahmen. Natürlich beziehen wir unsere professionellen Rennradfahrer und Triathleten eng in die Produktentwicklung mit ein – jedoch wissend, dass sie in der Lage sind, Positionen auf dem Bike einzunehmen, die für die meisten von uns jenseits von Gut und Böse liegen. Sie werden schliesslich dafür bezahlt, möglichst aerodynamisch zu sein und haben eine ganze Heerschar an Trainern und Physiotherapeuten hinter sich, die sie dabei unterstützen. Für den Rest von uns gilt: sich auf die Hälfte unserer normalen Körpergrösse zusammenzufalten ist schlichtweg keine Option.

Vmax = p2p x subA: eine unschlagbare Formel, die Weltrekorde bricht

Wie kann man Aerodynamik nun auch der breiten Masse zugänglich machen? Eine aufregende Herausforderung für unsere Ingenieure...eine Herausforderung, die schliesslich in der Entwicklung und 2011 im Launch der Timemachine TM01 gipfelte. Dieses Bike verkörperte die Aero-Formel Vmax = p2p x subA wie kein zweites. Für unsere Athleten waren die Auswirkungen sofort und unmittelbar spürbar: Cadel Evans gewann die Tour de France - vor allem durch seine haushohe Überlegenheit im Einzelzeitfahren - und Andreas Raelert stellte einen neuen Rad-Weltrekord beim Ironman in Roth auf. Zwei Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren (BMC Racing Team 2014 und 2015) und unzählige Erfolge bei Langstrecken-Triathlons, inklusive zweier Ironman 70.3 Europameisterschaftstitel, folgten.

Auch Amateure lieben Aero

Doch genauso wichtig wie Ironman-Titel oder Erfolge auf der WorldTour ist die Einstellbarkeit der Sitzposition mit Hilfe des Position-to-Perform Konzepts. Vorbau und Sattelstütze sind individuell variabel, bringen den Fahrer in eine ideale und nachhaltige Sitzposition und eliminieren damit jeden Nachteil in Sachen Aerodynamik. Und das Beste: das Konzept lässt sich auf jeden Fahrer anwenden! Die Beliebtheit von BMC Aero-Bikes unter den ‚Amateurfahrern’ spricht Bände und zeigt sich Jahr für Jahr auf Hawaii beim Kona Bike Count im Rahmen der Ironman Triathlon Weltmeisterschaften.

Unser Zukunftsprojekt – die Führung weiter ausbauen

Unsere Ausgangsposition für Design und Entwicklung ist klar (der Fahrer macht 70 – 80 % der Aero-Gleichung aus), doch klar ist auch: um diesen Vorteil sicherzustellen, gibt es nur eine Möglichkeit: man muss den Fahrer dabei unterstützen, die anspruchsvolle Aero-Sitzposition über die gesamte Dauer eines Wettkampfes beibehalten zu können. Klingt einfach. Und dennoch hat uns diese Fragestellung eine ganze Dekade lang auf Trab gehalten. Wir haben das Rad von Achse zu Achse und den Fahrer von Kopf bis Fuss analysiert, bis wir schliesslich ein ganzheitliches Konzept aus speziellen Rahmenformen und smarter Komponentenintegration vorstellen konnten, das dem Fahrer eine sowohl nachhaltige als auch aerodynamische Sitzposition ermöglicht - maximale Leistungsfähigkeit gepaart mit dem speziellen Look & Feel, der ein echtes Aero-Bike ausmacht.

Seit der Markteinführung der Timemachine im Jahr 2011 haben wir weiterhin leidenschaftlich daran gearbeitet, Fahrer und aerodynamisch optimierte Rahmen perfekt aufeinander abzustimmen. Und hinter den verschlossenen Türen des Impec Labs tüfteln unsere Ingenieure bereits an neuen, revolutionären Design-Lösungen, die die Zeiger der Rad-Welt wieder ein Stückchen weiter drehen.

Unsere kürzlich eingegangene Kooperation mit dem führenden Schweizer Formel 1 Rennstall und Aerodynamik-Spezialisten Sauber Engineering hat uns Zugang zu einer völlig neuen Welt verschafft. Der Sauber Engineering Windkanal in Hinwil (Schweiz), technisch auf absolutem Top-Niveau, war das Versuchslabor für unsere neuesten Aerodynamik-Erkenntnisse. Mit Hilfe spezieller Methoden der Datenerfassung und einer ganzen Reihe von raumfüllenden Supercomputern konnten wir uns mit noch mehr Detailversessenheit in die Analyse von Rahmen- und Komponentendesign sowie deren optimale Integration vertiefen. Ein auf drei Jahre ausgelegtes Projekt mit dem Ziel, die idealen Rohrformen für aerodynamische Stabilität bei Seiten- und Frontalwind zu definieren, hat schliesslich zur Entwicklung des fortschrittlichsten und spezifischsten Triathlon- und Zeitfahrrads aller Zeiten geführt. Ohne Kompromisse hinsichtlich einer individuell einstellbaren Sitzposition, verschafft unsere neueste Errungenschaft Zeitfahrern den entscheidenden Vorteil bei Gegenwind und eine so hohe Stabilität bei Seitenwind, dass neue Rekorde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind. Mit der neuen Aero-Wunderwaffe sind wir unserem Ziel, Mutter Natur ein Schnippchen zu schlagen, wieder ein Stück weit näher gekommen.

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