Bitte wähle dein/e Land/Region und deine Sprache

  • International
    • English
    • Deutsch
    • Français
    • Italiano
    • Español
  • Schweiz
    • Deutsch
    • Français
    • Italiano
  • Deutschland
    • Deutsch
  • Österreich
    • Deutsch
  • Frankreich
    • Français
  • Italien
    • Italiano
  • Spanien
    • Español
  • Benelux
    • Français
    • English
  • USA
    • English
    • Español

Diese Web-Seite verwendet Cookies. Indem Sie weiter auf dieser Web-Seite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung der Cookies einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Seite 'Datenschutzerklärung'.

Vergleichen

Jetzt vergleichen

Bitte wähle dein/e Land/Region und deine Sprache

  • International
    • English
    • Deutsch
    • Français
    • Italiano
    • Español
  • Schweiz
    • Deutsch
    • Français
    • Italiano
  • Deutschland
    • Deutsch
  • Österreich
    • Deutsch
  • Frankreich
    • Français
  • Italien
    • Italiano
  • Spanien
    • Español
  • Benelux
    • Français
    • English
  • USA
    • English
    • Español

Erfolg auf Strasse und Bahn; kein Problem für Silvan Dillier

28. November 2014 — TeamSpirit
TeamSpirit

Silvan Dillier vom BMC Racing Team ist eine der Entdeckungen der letzten Saison. Nach seiner ersten Profisaison hat er es schon bis zum Weltmeistertitel im Teamzeitfahren geschafft und bei mehreren Rennen für Furore gesorgt. So wurde er bei Ghent Wevelgem erst kurz vor dem Ziel gestellt und beim GP Gippingen nur knapp geschlagen. Beeindruckend sind aber nicht nur seine Resultate auf der Strasse, auch auf der Bahn gehört er bereits zu den Stars. Einen Tag vor den Six-Days in Zürich, die er 2013 gewinnen konnte, haben wir uns mit ihm in seiner Heimatstadt Baden getroffen, um mehr über seine erste Profisaison und seine Ziele zu erfahren.

Silvan, du hast gerade vor zwei Monaten deine erste Profisaison auf der Strasse beendet und kannst dich schon Weltmeister nennen. Was sagst du zu deiner Saison?

Ich bin super zufrieden. Ich bin eigentlich mit nicht so grossen Erwartungen in die Saison gestartet und wollte einfach mal schauen, wie es läuft. Überraschenderweise hatte ich mich dann relativ schnell an die Renngeschwindigkeit gewöhnt und durfte auch schon einige grosse Klassiker fahren, wie die Flandernrundfahrt und Paris Roubaix. Später im Jahr kam dann noch die Tour de Suisse und zum Abschluss die Weltmeisterschaft in Ponferrada dazu. Es sind alles schöne Rennen gewesen und mit dem Abschluss, dem Gewinn der Team Weltmeisterschaft, ist die Saison dann noch perfekt zu Ende gegangen.Es sind alles schöne Rennen gewesen und mit dem Abschluss, dem Gewinn der Team Weltmeisterschaft, ist die Saison dann noch perfekt zu Ende gegangen

Wie kamst du eigentlich zum Radsport und seit wann war dir klar, dass du Radprofi werden möchtest?

Bei uns im Dorf gibt es jedes Jahr ein Schülerrennen ohne Lizenz, „Eierlese“ heisst es, und dort bin ich schon mitgefahren, seit ich auf dem Rad sitzen kann. 2003 bin ich dann mit dem alten Rad von meinem Vater zum Probetraining vom Veloclub gegangen. Nach und nach lief es dann immer besser und irgendwann kam ich zu dem Punkt, mich zwischen einer Lehre und dem Sport zu entscheiden. Ich hab mich dann für den Radsport entschieden und meine Weiterbildung dem Sport untergeordnet.

Für welchen Fahrertyp hältst du dich und wohin möchtest du dich entwickeln?

Ich sehe mich als einen Allrounder und Klassikerfahrer und werde mich die ersten Jahre sicher mal auf die Klassiker und speziell die nordischen Klassiker wie die Flandernrundfahrt konzentrieren. Später in der Karriere würde ich gerne auch mal eine Rundfahrt gewinnen.

Wo sieht du deine Schwächen und wo deine Stärken?

Schwächen habe ich keine (lacht). Nein, ich glaub meine Stärke liegt darin, dass ich mich sehr gut an die Anforderungen anpassen kann. Wenn ich zum Beispiel weiss, dass ein Rennen sehr viele Anstiege hat, dann kann ich im Vorfeld gut an meiner Bergform arbeiten. Dasselbe gilt fürs Zeitfahren, da kann ich mich noch mal richtig vor einem wichtigen Wettkampf pushen. Ich glaub auch, dass ich in den meisten Bereichen noch relativ viel Potenzial habe und mein Limit noch längst nicht erreicht ist

Was sind deine Ziele für das nächste Jahr und welches Rennen möchtest du gerne mal in deiner Karriere gewinnen?

Am liebsten würde ich gleich bei der Tour Down Under was zeigen und meine gute Form von der Bahn auf die Strasse mitnehmen. Danach liegt der Fokus auf den nordischen Klassikern und speziell auf der Flandernrundfahrt. Als Schweizer wäre es natürlich am schönsten, einmal die Tour de Suisse zu gewinnen; aber auch nur eine Etappe in naher Zukunft wäre schon toll.

Du bist einer der wenigen Fahrer, die auf der Bahn und Strasse erfolgreich sind. Wie funktioniert das und ist es nicht schwer, nach einer vollen Strassensaison gleich wieder aufs Oval zu gehen?

Es ist sicher nicht einfach, aber es hängt meiner Meinung nach nur an einer guten Planung. Mein Team hat es mir ermöglicht, direkt nach der Weltmeisterschaft eine Pause zu machen, und so hatte ich genug Zeit für einen kurzen Break, um mich dann auf die Bahnsaison vorzubereiten. So funktioniert es eigentlich schon ganz gut. Ich werde mich ab Dezember auch wieder voll auf die Strasse konzentrieren und die Bahn hinten anstellen. Im Hinblick auf Rio werde ich vermutlich nach den Klassikern 2016 eine Pause einlegen und mich in den Monaten vor den Olympischen Spielen voll und ganz auf die Bahn konzentrieren.

Was sind denn deine Ziele für Rio?

Also das Potenzial für ein Diplom haben wir auf jeden Fall. Die nächsten eineinhalb Jahre werden zeigen, ob es sogar möglich ist, um eine Medaille zu fahren. Das wäre natürlich grandios.

Kannst du uns was über dein Bike Set-up auf der Bahn erzählen?

In der Mannschaftsverfolgung fahre ich das trackmachine TR01, welches eine leicht abgeänderte Version der timemachine TM01 ist. Selbst meine Radposition auf dem Bahnrad ist so gut wie identisch zu meiner Zeitfahrposition auf der Strasse. Sie hat sich auf der Strasse bewährt - warum sollte ich also was auf der Bahn ändern?!

Und auf der Strasse?

Auf der Strasse fahre ich normalerweise die teammachine SLR01 und nur bei einigen nordischen Klassikern das granfondo GF01. Wir haben es gerade wieder bei einem kurzen Trainingscamp in Belgien getestet und es ist einfach perfekt fürs Pflaster.

Fährst du lieber auf der Strasse oder auf der Bahn?

Die Strasse ist schon mein Hauptfokus, aber im Winter fahr ich auch gerne zur Abwechslung auf der Bahn. Die höhere Kadenz von der Bahn kann ich dann auch gut auf der Strasse nutzen, ich kann so auf jeden Fall schneller Treten als nach einer ganzen Strassensaison.

Six Days Silvan Dillier

Photo: Ulf Schiller

Du bist einer der jüngsten Fahrer im Team. Wie ist es da, mit Stars wie Cadel Evans und Philippe Gilbert in einem Team zu fahren?

Das ist sehr gut und man kann viel lernen. Ich habe bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht und es ist schön zu sehen, dass jüngere Fahrer auch so gut akzeptiert werden. Philippe Gilbert hat mir zum Beispiel bei meinem Heimrennen in Gippingen den Sprint angefahren und ich wurde Zweiter. Dass ein ehemaliger Weltmeister einem Neoprofi den Sprint anfährt, ist nicht selbstverständlich.Dass ein ehemaliger Weltmeister einem Neoprofi den Sprint anfährt, ist nicht selbstverständlich

Viele vergleichen dich schon mit Fabian Cancellara. Was hältst du davon?

Ja es ist irgendwie logisch, dass die Leute nach einem Nachfolger für Fabian Cancellara suchen, aber der Fabian hat schon so viel erreicht und war so konstant über viele Jahre, dass es schwierig wird für jemanden die Erfolge zu wiederholen. Trotzdem freut es mich natürlich, mit ihm verglichen zu werden. Man sollte aber nicht vergessen, dass ich ein anderer Fahrertyp bin und ich meinen eigenen Weg gehen möchte.

Was machst du am liebsten, wenn du mal nicht auf dem Rad unterwegs bist?

Ich treffe mich gerne mit Freunden zum Essen oder auf ein Drink und fahre gerne Snowboard.

Party auf Ibiza, Bergtour am Kilimanjaro oder Sightseeing in New York. Wo würdest du am liebsten Urlaub machen?

Bergtour am Kilimanjaro.

Fondue, Raclette oder Pizza?

Jetzt gerade eine Pizza, aber sonst gerne auch mal ein Fondue.

Innovationen
International, Deutsch BMC SeitenHändlersucheB2BKontakt