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Tipps von Teammechanikern

29. Januar 2016 — TeamSpirit
TeamSpirit

Hinter jedem erfolgreichen Radfahrer verbirgt sich stets ein top Mechaniker. Was wären unsere Rennrad- und Triathlon-Profis bloss ohne ihre Teammechaniker? Wir haben zwei unserer erfahrensten BMC Teammechaniker getroffen und sie nach den wichtigsten Tipps für Radfahrer jeden Levels gefragt.

Wenn Stefano Cattai über Fahrräder und den Radsport spricht, fangen seine Augen an zu leuchten. Dieser Italiener weiss genau wovon er spricht. Sein Wissen, nicht nur über den Sport, sondern auch über die Ausrüstung, ist beneidenswert und kommt nicht von ungefähr. Mit acht Jahren bestritt er sein erstes Radrennen, zwölf Jahre später wurde er Profi und fuhr dann während seiner zwölfjährigen Profikarriere als Edelhelfer für einige der grössten Stars seiner Ära. 

Als technischer Koordinator für das BMC Racing Team und das BMC-Etixx Pro Triathlon Team powered by Uplace ist Cattai (oben, Mitte) bereits seit 2007 Teil der BMC Switzerland-Familie. Eine seiner Hauptaufgaben ist dabei die Schulung der Teammechaniker, damit unsere Fahrer immer auf den besten Bikes ganz vorne mit dabei sind.

Seit 2007 ist Cattai (oben, Mitte) nun, als Technical Coordinator für die Racing Teams von BMC tätig und somit Teil der BMC Switzerland Familie. Einer seiner Hauptaufgaben ist es dabei die Teammechanikern anzulernen.

Tom de Laet (unten) ist der Teammechaniker des BMC-Etixx Pro Triathlon Teams. Er war bereits als Mechaniker für den dreimaligen Cyclocross-Weltmeister Zdenek Stybar unterwegs und kennt sich somit bestens mit dem Stress an Renntagen aus. Als Stybar vom Cyclocross auf die Strasse wechselte, nutzte Tom die Chance, sich dem BMC-Etixx Pro Triathlon Team anzuschliessen.

Was einen guten von einem sehr guten Mechaniker unterscheidet, ist laut Cattai die Kunst, die Probleme jedes Fahrers zu verstehen und Wege zu finden, diese zu lösen. „Triathleten und Rennradfahrern könnten unterschiedlicher nicht sein, geschweige denn der Unterschied zwischen Amateuren und Profis. Als Mechaniker ist es besonders wichtig, eine gute Kommunikation mit den Athleten aufzubauen, damit die Bikes bestmöglich eingestellt werden können. Je mehr du über einen Fahrer weisst, umso besser kannst du ihm oder ihr helfenJe mehr du über einen Fahrer weisst, umso besser kannst du ihm oder ihr helfen. Jeder Fahrer sollte einen Mechaniker haben, auf den er sich verlassen kann. Wenn es um das Einstellen der Radposition geht, sollten keine Kosten gescheut werden. Nicht zu unterschätzen ist ausserdem die Notwendigkeit, einen Bike-Fit durch einen professionellen Biomechaniker durchführen zu lassen, damit physische Grenzen identifiziert und durch eine angepasste Einstellung am Bike ausgeglichen werden können. Die Bestimmung der perfekten Position ist für einen Athleten, der so viel Zeit auf seinem Fahrrad verbringt, eine gute Investition. Sie wird ihm zu Höchstleistungen verhelfen und ihn vor Verletzungen schützen.“

Tom de Laet betont zusätzlich die Wichtigkeit, seine eigene Position zu finden und sich nicht an professionellen Fahrern zu orientieren. „Viele Profis fahren eine sehr aggressive Einstellung, mit dem Lenker bis zu 10cm niedriger als die Sattelhöhe. Diese Athleten fahren tausende von Kilometern, um sich an diese Position zu gewöhnen, welche den unteren Rücken, Nacken und die Schultern extrem belastet. Ich kann es nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, seine eigene Position auf dem Fahrrad zu finden Ich kann es nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, seine eigene Position auf dem Fahrrad zu finden. Ein Profi muss so aerodynamisch wie möglich sein, um Watts zu sparen und noch schneller zu werden. Ein Hobbyfahrer sollte eine komfortable Position anstreben. Ich rate jedem davon ab, sich in eine Position zu zwingen, die nicht zu ihm passt“, sagt Laet.

„Man sollte sein Fahrrad wie seinen eigenen Körper behandeln – wie einen Tempel. Wenn dein Fahrrad in einer schlechten Verfassung ist, wird es deine Leistung genauso negativ beeinflussen wie wenn du ausser Form bist. Putze und Warte dein Fahrrad so oft wie möglich. Prüfe die Man sollte sein Fahrrad wie seinen eigenen Körper behandeln – wie einen TempelLänge deiner Kette regelmässig und fette immer wieder die Kugellager. Ich empfehle ausserdem, immer einen Drehmomentschlüssel zu benutzen, damit du die Gewinde der Schrauben an deinem Fahrrad nicht überdrehst“, erklärt Laet.

Cattai fügt hinzu: “Das Putzen deines Fahrrads ist noch wichtiger, wenn du in einer Gegend mit viel Salz auf den Strassen wohnst. Unsere englischen Fahrer trainieren zum Beispiel sehr oft auf Strassen, die mit Rückständen von Meersalz bedeckt sind. Das bedeutet, dass das Putzen besonders wichtig ist, um dein Fahrrad in einem guten Zustand zu behalten. Auf lange Sicht sparst du so viel Geld für Ersatzteile.“

Rennradfahrer vs. Triathleten

Cattai verbringt den grössten Teil seiner Zeit mit dem BMC Racing Team und vergleicht die beiden Sportarten gerne miteinander. „Wenn ich mit den BMC-Etixx Pro Triathlon Team-Fahrern unterwegs bin, muss ich zuerst immer die Bikes prüfen, da ich die Athleten nicht so oft sehe. Wenn es um die Fahrräder der Profis geht, denkst du nie zweimal darüber nach, ob du ein Teil wechselst oder nicht, du machst es einfachNormalerweise sehe ich die Fahrer im Trainingslager und vor ein paar wichtigen Rennen über das Jahr verteilt. Wenn die Triathleten zu einem Rennen kommen, müssen die meisten Verschleissteile gewechselt werden. Mit dem Road Team ist es komplett anders, da ich die Jungs fast jede Woche sehe. Wenn es um die Fahrräder der Profis geht, denkst du nie zweimal darüber nach, ob du ein Teil wechselst oder nicht, du machst es einfach. Letztendlich ist es meine Schuld, wenn der Fahrer ein mechanisches Problem hat.“

Wie unterscheidet sich die Position der Rennradfahrer von derjenigen der Triathleten? „Da die Triathleten nach dem Fahren noch Laufen müssen, sitzen sie lieber etwas weiter vorne auf ihrem Bike als die Rennradfahrer. So können sie einige Muskeln, welche für das Laufen benötigt werden, schonen. Die Rennradfahrer sitzen im Gegensatz dazu lieber weiter hinten, damit sie ihr Fahrrad besser unter Kontrolle halten können. Profis spüren die kleinsten Veränderungen an ihren Fahrrädern Profis spüren die kleinsten Veränderungen an ihren Fahrrädern. Daher ist es besonders wichtig, die Einstellungen eines Fahrrads eins zu eins auf ein neues Bike zu übertragen. Beim Triathlon ist es etwas anders. Die Athleten ändern ihre Position recht häufig, was mit den anderen zwei Sportarten in engem Zusammenhang steht. Daher sind sie nicht so fixiert auf eine Position und auch nicht so sensibel was Veränderungen angeht. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir weniger akkurat arbeiten müssen.“

Über das Bike

„In Zeitfahren benutzen unsere Triathleten und Rennradfahrer die Timemachine (TM01). Die Erfolge, die unser BMC Racing Team in den Zeit- und Mannschaftszeitfahren feiern konnten, Mir gefällt die saubere Optik. Alle Kabel sind im Rahmen versteckt und die Bremsen integriertsprechen für sich. Die Timemachine ist mit der Position to Perform (P2P)-Technologie ausgestattet. Für einen Mechaniker ist diese Eigenschaft besonders, weil man das Fahrrad viel einfacher an seinen Fahrer anpassen kann. Bei anderen Fahrrädern ist man demgegenüber ziemlich eingeschränkt was die Anpassung angeht.“ Tom de Laet ist besonders fasziniert von der Ästhetik der Timemachine „Mir gefällt die saubere Optik. Alle Kabel sind im Rahmen versteckt und die Bremsen integriert, es ist einfach ein einzigartiges Bike“

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