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Michi Schär über das Schweizersein

9. Dezember 2016 — EventRadar
EventRadar

Der ehemalige Schweizer Strassenmeister und erfahrene Tour de France-Fahrer wird heute Abend durch Bern fahren – die Hauptstadt seines Heimatlandes, der Schweiz. Es ist das erste Mal in der 103-jährigen Geschichte der „Grande Boucle“, dass die Strecke durch die historische Altstadt von Bern führt. Wie fühlt sich das für einen Schweizer Fahrer an? Der BMC Racing Team-Fahrer Michael „Michi“ Schär hat es uns erzählt.

Ein einheitliches Bild von der Schweiz existiert nicht; jeder hat seine eigene Vorstellung vom kleinen Alpenland. Es ist daher ziemlich schwierig, „Swissness“ in Worte zu fassen. Es gibt vier offizielle Landessprachen und unzählige Dialekte, ein einzigartiges und ziemlich kompliziertes politisches System (die Schweiz ist föderalistisch organisiert und besteht aus 26 mehrheitlich eigenständigen Kantonen), Vielleicht meint Vielfältigkeit ja "Swissness"und zahlreiche angrenzende Länder, die allesamt Einfluss auf die Sprache und Kultur der Schweiz üben – das macht es schwierig, einen gemeinsamen, typisch schweizerischen Nenner zu finden. Vielleicht ist es ja genau diese Vielfältigkeit, die „Swissness“ ausmacht.

Michi Schär stammt aus der Zentralschweiz, genauer aus Sursee, einer kleinen Stadt in der Nähe von Luzern – einem fast schon obligatorischen Programmpunkt für jeden Touristen, der die Schweiz bereist. Sursee liegt im deutschsprachigen Teil der Schweiz, und Deutsch ist auch Michis Muttersprache. Daneben spricht der blonde Hüne fliessend Englisch und Französisch.

Michi am Ufer des Sempachersees bei Sursee, seinem Wohnort

Der BMC Racing Team-Fahrer behauptet von sich, in vielerlei Hinsicht ein typischer Schweizer zu sein. Aber was, gemäss Michi, macht einen Schweizer denn aus? Michi nennt eine typische Eigenschaft: „Pünktlichkeit. Wir sind immer pünktlich und sehr zuverlässig, genau wie unsere berühmten Uhren.“ Ein anderes oft genanntes Vorurteil? Alle Schweizer lieben Schokolade – das trifft auch auf Michi zu. Seine Lieblingsschokolade heisst Ragusa: ein unglaublich leckerer Schokoriegel mit gerösteten Haselnüssen in der Mitte. „Definitiv mein Favorit!“

Man könnte Michi fast schon als einen Nomaden Besonders für Radfahrer ist die Schweiz der Himmelbezeichnen: 250 Tage im Jahr ist er unterwegs; 90 davon sind Renntage. Was vermisst er am meisten, wenn er unterwegs ist (neben der Schokolade)? „Ich vermisse die Lebensqualität der Schweiz, wenn ich nicht zuhause bin – und die Qualität der Schweizer Strassen! Besonders für Radfahrer ist die Schweiz der Himmel. In der Schweiz habe ich dank der guten Strassen selten bis nie Probleme mit meinem Rücken (Rückenschmerzen treten oft beim Trainieren auf unebenen Strassen auf) – ganz im Gegensatz zu anderen Ländern, wo die Strassenqualität manchmal nicht so optimal ist…“

Der BMC Racing Team-Fahrer unterwegs auf den Schweizer Strassen (Quelle: Instagram Account von Michi Schär)

Wo wir gerade beim Radfahren in der Schweiz sind: Welche ist Michis Lieblingsroute? „Meine absolute Lieblingstour führt über den Glaubenberg- und Glaubenbielen-Pass. Diese beiden Pässe sind zwar nicht besonders bekannt, aber trotzdem spektakulär und ziemlich steil. Es dauert etwa eine Stunde, um auf den Glaubenbielen zu kommen – dabei fährt man am idyllischen Skiort Sörenberg am Fusse des Brienzer Rothorns vorbei. Auf der Abfahrt erhascht man einen Blick auf den tiefblauen Brienzersee. Mein liebster Pass ist der Albula. Die Aussicht von oben ist schlicht atemberaubendEine wunderschöne Strecke ohne viel Verkehr“, schwärmt Michi. Die Schweiz bietet hunderte solcher Anstiege, doch Michis liebster ist der Albula-Pass im Engadiner Bündnerland im Südosten der Schweiz. „Die Aussicht vom Gipfel aus ist schlicht und einfach atemberaubend. Auf dem Weg nach oben passiert man sogar ein altes Viadukt. Ich liebe die abwechslungsreiche Landschaft Graubündens, die Wälder, die den Weg säumen, das marsähnliche Plateau oben und die superschnelle Abfahrt nach „La Punt-Chamues-ch“ (ein Dorf, in dem rätoromanisch gesprochen wird – eine weitere Schweizer Amtssprache).

Die Schweiz ist nicht nur deswegen toll zum Trainieren, weil die Landschaft so abwechslungsreich ist, sondern auch, weil gutes Wetter immer nur eine Zugfahrt entfernt ist. Wenn das Wetter nördlich des Gotthardtunnels schlecht ist, ist es im Süden meist sonnig. Der südlichste Kanton der Schweiz, das Tessin, erinnert mit seinen Palmen und den ganzjährlich milden Temperaturen bereits an Italien – eine Sonnenstube mit italienischem Klima und Kultur innerhalb der Schweizer Grenze.

Michis Fan-Club, der ihn vom Seitenrand aus an vielen Rennen unterstützt (Quelle: Instagram Account von Michi Schär)


Ich erwarte eine riesen Home-Party in Bern!Nun wird Michi während der diesjährigen Tour in den Genuss seiner geliebten Schweizer Strassen und Pässe kommen. „Dass die Tour dieses Jahr in die Schweiz kommt, hat mich noch zusätzlich motiviert“, sagt Michi. Auch Michis Fan-Club wird in Bern vor Ort sein und den Schweizer anfeuern. In vielen Dialekten lautet das Schweizerdeutsche Wort für Schere „Schär“ – was dann wohl erklärt, weshalb Michis Fans immer Schilder mit Scheren-Bildern hochhalten. Der Fan-Club plant jedes Jahr einen Camping-Trip entlang der Tourstrecke – dieses Jahr müssen sie nicht besonders weit reisen, um ihrem Lieblingsfahrer zuzujubeln; die Tour findet ja quasi vor ihrer Haustür statt. „Ich erwarte eine riesen Home-Party in Bern!“, grinst Michi.

Die 16. Etappe der Tour de France wird Bern heute Abend zwischen 17.00 Uhr und 18.30 Uhr passieren. Weshalb also nicht in den Zug oder aufs Fahrrad steigen, um Michi anzufeuern?
Falls du nicht weisst, was du in der Zwischenzeit in Bern unternehmen sollst: Wirf einen Blick in unseren Bern-Guide.

Folge Michi Schär auf Instagram: @michaelschaer

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