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McNamee und Buchanan über Kilts, Haggis, Irn-Bru und BMC

10. März 2016 — TeamSpirit
TeamSpirit

Schottland ist nicht gerade bekannt für Weltklasse-Radsportler. Es ist ein ziemlich kleines Land, eher bekannt für seinen Unabhängigkeitskampf und „Braveheart” von Mel Gibson als für seinen Radsport. Wir haben Neuigkeiten! Unsere Racing Teams haben für 2016 zwei aufstrebende Schotten unter ihre Fittiche genommen.

Lewis Buchanan wird Teil der BMC Factory Trailcrew für 2016 sein und David McNamee verstärkt das BMC-Etixx Pro Triathlon Team powered by Uplace. Wir haben uns mit beiden getroffen und sie gefragt, wie es ist, ein schottischer Athlet in zwei vollkommen unterschiedlichen Sportarten zu sein und wie es sich anfühlt, Teil der BMC Racing Team-Familie zu sein.

BMC: David, wie bist zu zum BMC-Etixx Pro Triathlon Team gekommen? Lewis, wie war es bei dir und der BMC Factory Trailcrew?

DM: Das Team hat mich kontaktiert. Bob (de Wolf) hat mir vor Hawaii geschrieben, gleich nach meinem Sieg beim Ironman UK. Wir haben über einige Monate hinweg immer wieder miteinander gesprochen. Nach meinen Gesprächen mit ihm und Ben habe ich rasch gemerkt, dass ich 2016 beim BMC-Team unter Vertrag sein möchte.

LB: Ich habe Melanie von BMC angeschrieben, gleich nachdem ich mich entschieden hatte, vom Downhill zum Enduro zu wechseln. Ich bin überglücklich, nun bei diesem Team unter Vertrag zu sein. Der Support mit toller Ausrüstung und das super Team in meinem Rücken werden mir bestimmt zum Erfolg verhelfen.

BMC: Weshalb ist es besser, ein Triathlet bzw. ein Enduro-Mountainbiker zu sein als ein Fussball-Spieler?

Dieses Gefühl, das du beim Rennen verspürst, das kann dir Fussball einfach nicht geben.LB: Also erst Mal: Wer will schon einen Ball über ein Feld kicken, wenn man stattdessen krasse Trails in den Alpen runterrasen kann? Die Orte, an denen Enduro-Rennen ausgetragen werden, sind unglaublich abenteuerlich. Dieses Gefühl, das du beim Rennen verspürst, das kann dir Fussball einfach nicht geben. Als Jugendlicher habe ich Fussball gespielt und finde es im Vergleich ziemlich langweilig.

DM: Ich finde das Image von Triathlon besser. Fussballer verdienen viel Geld. Im Fussball geht es theatralisch zu und her; Schwalben, Unehrlichkeit, Fouls. Ich finde, dass Triathlon ein sehr ehrlicher Sport ist – der beste Athlet gewinnt. Im Triathlon gewinnen Sportler aus dem einfachen Grund, weil sie die besten sind, und nicht, weil sie einen Schiedsrichter von etwas überzeugen wollen.

BMC: Wann habt ihr an eurem ersten Rennen teilgenommen?

DM: Ich war 17 oder 18. Mein erstes Rennen war in Edinburgh, an Neujahr. Ich habe aus purer Neugier daran teilgenommen. Plötzlich stand ich wirklich da, am 1. Januar. Es hat geschneit, es war echt verrückt. Aber irgendein völlig wahnsinniger Teil in mir hat das Ganze total genossen.

LB: Mein erstes Rennen bin Rennen bin ich einfach nur zum Spass am Wochenende gefahrenich mit 11 Jahren gefahren – was offensichtlich ziemlich jung ist, aber ich hatte absolut keine Absicht, Profi zu werden. Ich war einfach nur ein Kind, dass es geliebt hat, mit dem Bike rumzurasen. Rennen bin ich einfach nur zum Spass am Wochenende gefahren.

E: So, kommen wir zur Sache. Trinkt ihr Irn-Bru?

DM: Ja natürlich! Jeder richtige Schotte trinkt Irn-Bru, es ist im Grunde genommen ein Nationalsport. Es gibt offenbar einen Mangel an Irn-Bru in Girona (lebt seit Oktober in Girona, Spanien).

LB: Ich glaube, mein Trainer würde mich ohrfeigen, wenn ich sagen würde, dass ich Irn-Bru trinke… Nein, Spass! Ich trinke es nicht, weil ich es scheusslich finde.

BMC: Erzählt uns ein bisschen über Haggis, das schottische Nationalgericht. Mögt ihr es?

DM: Ich würde Haggis nie bestellen. Aber wenn ich zuhause bin und jemand zu Besuch kommt und es steht Haggis auf der Menükarte, dann esse ich es. Es ist zwar nicht mein Lieblingsessen, aber essen kann ich es schon.

LB: Haggis ist lecker, aber ich esse es nur etwa einmal im Jahr.

BMC: Wie würdet ihr jemandem Haggis beschreiben, der es noch nie probiert hat?

DM: Ich würde Haggis als magischen Ball der Göttlichkeit beschreiben. Nope. Einem Engländer würde ich es als grossen Es gibt nichts, mit dem du Haggis so wirklich vergleichen kannst – du musst es schon selbst probierenBlack Pudding beschreiben. Es ist wie eine richtig fette Wurst, aber es ist eigentlich gar keine Wurst. Ich könnte nicht mal wirklich die Konsistenz beschreiben, sie ist ziemlich einzigartig. Vielleicht bringe ich ins nächste Teamcamp ein bisschen davon mit und zwinge meine Teamkollegen, davon zu essen.

LB: Es gibt nichts, mit dem du Haggis so wirklich vergleichen kannst – du musst es schon selbst probieren.

BMC: Worin seht ihr euer grösstes Potential?

DM: Es gibt vieles, das ich auf dem Fahrrad noch verbessern kann. Aber ich bin mir sicher, dass ich dieses Jahr einen grossen Schritt vorwärts machen kann. Wenn ich mich auf dem Rad verbessern kann und weiterhin in diese Richtung gehe, werde ich ganz bestimmt beim Ironman Hawaii um einen Podiumplatz kämpfen können.

LB: Mein grösstes Potential sehe ich bei den Etappen, die eher Downhill orientiert sind, dort werde ich mich bestimmt mehr zu Hause fühlen.

BMC: Würdet ihr euch selbst als sehr schottisch beschreiben?

DM: Ich spreche mit schottischem Akzent. Ich besitze einen Kilt. Ich glaube, dass ich ein typischer Schotte bin. Ich habe Ganz klar, ich bin durch und durch Schotte. Ein starker Akzent und stahlhart!mehr oder weniger mein gesamtes Leben hier verbracht, meine ganze Familie lebt hier. Und wie jeder richtige Schotte trinke ich Irn-Bru. Ich bin stolz auf meinen starken Akzent – obwohl der es für andere sehr schwierig macht, mich zu verstehen.

LB: Ganz klar, ich bin durch und durch Schotte. Ein starker Akzent und stahlhart!

BMC: Was macht ihr so, wenn ihr nicht gerade am Trainieren seid?

DM: Ich mag es, in Cafés rumzuhängen und Kaffee zu trinken. Neben dem Sport gibt es nicht viel. In Girona ist es toll, dort kann man abends ausgehen, um was zu essen. Cooler Lifestyle. In Spanien isst man nicht vor 10 Uhr abends, das passt zu meinem Trainingsplan.

LB: Neben dem Training nutze ich meine Freizeit hauptsächlich, um Freunde zu treffen und in den Skatepark zu gehen. Ich habe nicht viel Zeit für solche Dinge, aber mit meinen Freunden abzuhängen hält mich auf dem Boden.

BMC: Seht ihr euch eher als Teamplayer oder als Einzelkämpfer?

DM: Viele Triathleten sind völlig auf sich selbst angewiesen und trainieren alleine. Dabei gibt es grosse Vorteile, Teil eines Ich denke, dass François und ich uns dieses Jahr gegenseitig pushen und uns so perfekt für die Rennen vorbereiten könnenTeams zu sein – besonders Teil des BMC-Teams; das hat Gold-Standard im Triathlon, weil alles sehr professionell geführt wird. Der grösste Vorteil eines Teams ist, dass jeder vom anderen lernen kann. Wenn ich eine Frage habe, kann ich die anderen Teammitglieder fragen.

LB: Ich denke, dass ich ein bisschen beides bin, um ehrlich zu sein. Manchmal mag ich es, allein zu sein und mich ganz auf mich selbst zu fokussieren. Aber ich mag es auch, mit anderen zu arbeiten und sich gegenseitig zu helfen. Ich denke, dass François und ich uns dieses Jahr gegenseitig pushen und uns so perfekt für die Rennen vorbereiten können.

BMC: Was sind eurer Meinung nach typische Eigenschaften von schottischen Athleten?

DM: Wenn ich schottische Sportler in Rennen sehe, dann geben sie immer ihr bestes. Sie geben nie auf. Von 70 oder 80 Rennen musste ich nur bei einem einzigen aufgeben. Ich habe mich am Strassenrand übergeben. Das ist die sture Ader der Schotten. Wir geben einfach nicht auf – wir haben einen eisernen Willen.

LB: Regnerisches Wetter macht uns noch lange nichts aus. Ausserdem sind wir ziemlich abgehärtet.

BMC: Was sind eure Stärken und Schwächen?

DM: Mein tolles Aussehen, hahaha. Spass beiseite – ich denke, dass meine grösste Stärke im Rennen liegt. Aber das kann jeder sagen; es ist wohl eher meine mentale Stärke. Ich fühle mich generell stark. Wenn es hart wird und alles schmerzt, beisse ich die Zähne zusammen und mache einfach weiter Wenn es hart wird und alles schmerzt, beisse ich die Zähne zusammen und mache einfach weiter. Das ist etwas, das sehr wichtig ist, und worin ich ziemlich gut bin. Meine Schwäche liegt im Zeitfahren. Ich fahre erst seit einem Jahr auf einem Zeitfahrrad. Es fühlt sich wie eine komplett neue Sportart an. Aber es ist gleichzeitig sehr spannend; es gibt einen grossen Schwachpunkt, in dem ich mich verbessern kann.

LB: Meine Stärke sind technische Tracks, aber ich kann mich zurzeit an jede Art von Track anpassen. Ich habe an meinen Schwächen, wie beispielsweise meiner mentalen Vorbereitung, über die letzten Jahre sehr stark gearbeitet. Das sollte mir bei meinem Wechsel vom Downhill zum Enduro eine Hilfe sein.

BMC: Worauf liegt 2016 euer Hauptfokus?

DM: Wieder nach Hawaii zu gehen. Dank meiner Leistung vom letzten Jahr bin ich schon sicher für dieses Jahr qualifiziert. Ich will meine Zeit um 15 Minuten verbessern, womit ich Chancen auf einen Podestplatz haben würde. Natürlich weiss man nie, was die anderen so machen werden, aber… Mein Traum ist es, auf dem Podest zu stehen. Zu gewinnen wäre natürlich noch schöner. Aber ein Podestplatz würde mir auch reichen.

LB: Mein Ziel ist es, die ganze Saison, bei jeder EWS-Runde gesund zu sein und eine konstante Leistung abzuliefern, damit ich bei der finalen Runde in Italien in einer guten Position bin. Ich möchte in dieser Saison auch unbedingt eine Etappe gewinnen – das wäre toll für mich und mein Selbstvertrauen.

Über David McNamee und Lewis Buchanan

David McNamee ist der Neue beim BMC-Etixx Pro Triathlon Team powered by Uplace. Ausgewählt wurde er aufgrund seines enormen Potentials auf der Langdistanz. Bei den Ironman-Weltmeisterschaften 2015 auf Hawaii erzielte er die schnellste Laufzeit. Sein Landsmann Lewis Buchanan hat nicht nur das Team, sondern gleich die Sportart gewechselt: vom Downhill Mountainbiking zum Enduro.

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