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Erster Ironman für Olympiateilnehmer Will Clarke

3. Dezember 2016 — TeamSpirit
TeamSpirit

Will Clarke war für beinahe ein Jahrzehnt einer der Dauerbrenner der ITU World Series. Nach der überraschenden Nicht-Nominierung für die Olympischen Spiele in London, entschied er sich dafür seinen Focus auf die Langdistanz zu verlegen. Diesen Samstag wird er jetzt sein mit Spannung erwartetes Debüt auf der Ironman Distanz geben.

1. Will, du bist letzte Saison zum Uplace-BMC Triathlon Team gewechselt. Was sind die Vorteile, Teil eines Teams im Triathlon zu sein?

Dieses Team ist etwas ganz besonderes; es gibt nichts Vergleichbares im Triathlon. Wir sind in sehr guten Händen. Wir kriegen die beste Ausrüstung von unseren Sponsoren und haben Zugang zu sportmedizinischer Unterstützung von der Bakala Academy. Das alles wird organisiert von zwei echt tollen Teammanagern, die gerne Dinge mit uns besprechen und uns bei unserer individuellen Entwicklung helfen. Mein Trainer Mark ist ebenfalls durch das Programm finanziert und arbeitet sehr eng mit dem Team zusammen. Auf diese Weise können wir unseren Fokus voll und ganz darauf legen, fit zu werden und an den Rennen unser Bestes zu geben.

2. Auf welche Weise hast du dein Training angepasst, um für die kommende Herausforderung bereit zu sein?

Eigentlich hat sich gar nicht so viel geändert. Ich denke, es ist wichtig, Speed in den Beinen zu behalten, um mit den Besten des Sports mithalten zu können. Ausserdem kann ich gar nicht wirklich mehr trainieren als vorher. Eigentlich mache ich sogar weniger – sonst werde ich zu müde! Ein grosser Unterschied ist allerdings, dass die Key Sessions länger und härter sind. Diese Art von Training verlangt nach einer längeren Ruhephase; schlussendlich erholt man sich also länger.

3. Was wird deine grösste Herausforderung an deinem ersten Ironman sein?

Die grösste Herausforderung wird es vermutlich sein, sich voll auf die Renntaktik zu konzentrieren und nicht zu übermotiviert lospreschen. Mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Training in den Beinen sollte es kein Problem sein, die Distanz mit einem guten Tempo bewältigen zu können. Wenn sich aber negative Gedanken in deinen Kopf einschleichen, oder wenn du deinen Rennplan nicht verfolgst und zu schnell wirst, dann wird es hart werden.

4. 2012 hast du deine “Heim-Olympiade” verpasst, obwohl du zu den 10 weltbesten Athleten gehört hattest. Hat es diese Enttäuschung einfacher für dich gemacht, auf die Langdistanz zu wechseln, wo es klare Klassifikationskriterien gibt?

Absolut. Schlussendlich war es sogar eine einfache Entscheidung für mich. Ich war so ziemlich auf dem besten Level, das ich erreichen konnte. Ich hatte einen zweiten Platz in der World Series und konnte trotzdem den dritten Platz im olympischen Team nicht ergattern – dasselbe gilt für Rio. Nur die Top 3 Athleten der Welt sind sicher dabei. Ich wollte nicht noch einmal vier Jahre warten, um zu sehen, ob ich dazu fähig bin. Ich wollte mich lieber in einem neuen Sport versuchen und mein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

5. Die Halb-Ironman-Distanz wird immer populärer und das Preisgeld immer höher. Weshalb voll ziehst du gerade jetzt den Wechsel?

Die meisten Rennen werde ich immer noch auf der Halb-Ironman Distanz absolvieren. Ich möchte nicht mehr als zwei Ironmans pro Jahr bestreiten. Einen um mich für Hawaii zu qualifizieren und dann auf Hawaii hoffentlich! Also werde ich mehr auf der Halb-Ironman Distanz zu sehen sein, als auf der vollen.

6. Was ist deiner Meinung nach das Besondere am Triathlon?

Es ist die ultimative Herausforderung seine Ausdauerfähigkeiten zu testen und du kannst dich immer noch irgendwo verbessern. Die Rennen sind so unterschiedlich und so lange, dass alles passieren kann. Man erlebt so viel bei solch einem Wettkampf und es gibt immer Geschichten über die man noch ewig erzählt. Ich liebe auch den Trubel um diese Events. Wir nehmen dabei mit tausenden von Amateuren teil und jeder hat die gleiche Herausforderung vor sich.

7. Welche Art von Ratschlag würdest du jemanden geben, der seinen ersten Ironman absolvieren möchte?

Eine der tollen Sachen am Triathlon ist, dass es etwas für jeden ist. Man fühlt sich nicht allein gelassen oder nicht geeignet dafür. Einfach nur gut vorbereiten und keine Angst vor der Herausforderung haben. Ich bin mir sicher, dass jeder dann einen grossartigen Tag bei so einer Veranstaltung verbringen kann.

8. Du bist aus Grossbritannien, heisst dass du jeden Morgen deinen Tee mit Milch trinkst und dazu Eier mit Speck isst? Was ist wirklich britisch an dir und was nicht?

Ja genau so bin ich und zudem mag ich dazu weisse Bohnen. Das einzige was vermutlich nicht britisch an mir ist, dass ich zurzeit relativ braun bin ;).

9. Falls du dir eine Fähigkeit von einem Teamkollegen aussuchen würdest. Was wäre es und von wem?

Ich glaube ich würde am liebsten immer so fröhlich aufwachen wie Romain. Er ist eine sehr positive denkende Person und sieht immer glücklich aus. Gerade wenn man so hart trainiert, ist es schwierig immer glücklich zu sein.

10. Welchen Urlaub würdest du wählen? Tandem Fahrradtour mit Romain in der Provence? Fischen gehen mit Dirk in Florida oder Surfen mit Liz Blatchford in Australien?

Ich glaube ich würde am liebsten mit Dirk fischen gehen. Er hat anscheinend ein schönes Boot in Florida. Mit Romain eine Tandemtour zu machen, hört sich schon anstrengend an, ausserdem möchte er bestimmt danach noch schwimmen und laufen gehen. Mit Liz war ich schon mehrfach surfen.

11. Was würdest du heute machen, wenn du kein Profi-Triathlet geworden wärst?

Gute Frage, ich würde wahrscheinlich studieren und mir einen normalen Job suchen. Ich habe mein ganzes Leben, also seit ich 6 Jahre bin, Sport getrieben, ich wäre vermutlich ein ganz anderer Mensch wenn ich damals einen anderen Weg eingeschlagen hätte. Ich glaube ich werde mein ganzes Leben irgendwie im Sport involviert sein.

12. Was ist deine grösste Schwäche und was deine grösste Stärke?

Ich bin auf jeden Fall sehr ungeduldig, aber auch immer freundlich aufgelegt.

13. Wer wird die grösste Überraschung des Uplace-BMC Pro Tri Teams in 2014?

Ich weiss es nicht, wir haben einige Hochkaräter in unserem Team, die auch für viel Erfolg sorgen werden. Ich weiss, dass Romain für eine Überraschung gut ist und unser grösstes Talent ist vermutlich Bart, von dem ich auch viel erwarte. Natürlich wäre ich auch selbst gerne die Überraschung im Team.

14. Was sind deine Ziele für die Saison?

Mein erstes Ziel ist es, um den Sieg beim Ironman Lanzarote zu kämpfen und sich für Kona zu qualifizieren. Bei Hawaii ist dann das Ziel unter die ersten 10 zu kommen, aber ich weiss, dass dort alles passieren kann.

15. Magst du auch einen anderen Sport?

Nicht wirklich, Ich mag es drei andere Sportarten zu verfolgen. Schwimmen, Radfahren und Leichtathletik, aber ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich Zeit für einen anderen Sport.

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