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Enduro: der Ursprung einer aufstrebenden Sportart

9. Februar 2015 — TeamSpirit
TeamSpirit

Was hat es mit dem Hype um Enduro Mountain Biking auf sich? Was ist überhaupt der Unterschied zwischen den Disziplinen Cross-Country, Enduro und Downhill?

Ist der Ausdruck „Ich fahre Enduro“ nur ein Ausdruck um sich vom Rest der Biker abzuheben? Mit der Gründung der BMC Factory Trailcrew und der steigenden Popularität der Sportart, sahen wir es an der Zeit einige Fragen über diese schnellwachsende Mountainbike Disziplin zu beantworten.

Enduro hat seinen Ursprung in Frankreich

Der Radsportfreak Fred Glo war der Erste, der in 2003 ein Rennen in dieser Disziplin ausrichtete. Sein Ziel war es ein Rennen auszurichten, welches seinem Fahrstil ähnlich kam – mit Freunden den Berg locker hochfahren, um sich dann Berg runter zu „batteln“. Das Format entstammt der Motorsport Disziplin Enduro und wurde schnell in Frankreich bekannt. Dies ist auch der Grund, warum die Branche immer noch vorwiegend von Franzosen beherrscht wird.

Aufgrund seiner alpinen Herkunft wurden die Steigungen zu anfangs mit dem Lift bewältigt, als dann Enduro mehr und mehr in flachere Mittelgebirge vordrang, mussten die Steigungen immer öfter mit dem Bike bewältigt werden. Das war der Zeitpunkt als Enduro, der perfekte Kompromisse zwischen Downhill und Cross-country wurde.

Etwas mit dem wir uns alle identifizieren können

Es ist nicht so verrückt wie Downhill und man muss nicht so viel leiden wie beim Cross-Country

Kurz gesagt ist Enduro einfach, dass was wir als normaler Hobby Mountainbiker jedes Wochenende machen. Können wir Bergrunter mit 70 km/h fahren? Können wir Berghoch mit Julien Absalon mithalten? Definitiv nicht… Enduro stellt dabei den perfekten Mix dar: Es ist nicht so verrückt wie Downhill und man muss nicht so viel leiden wie beim Cross-Country.

Egal welches Niveau man hat, die Motivation aufs Bike zu steigen ist selbst für Profis wie Francois Bailly-Maître einfach Spass zu haben. Deshalb ist es kein Wunder, dass Enduro in der Bike-Scene immer beliebter wird und die Disziplin sehr interessant für die Fahrradindustrie wurde.

Das Format

Selbst Spezialisten, wie Profis und Organisatoren, haben Probleme Enduro genau zu definieren. Gründe dafür sind zum Beispiel, das unterschiedliche Regelwerk von Rennen zu Rennen. Es ist deshalb unmöglich, Enduro so zu definieren, dass alle Events mit einbezogen werden.

Auf unsere Gefahr hin, haben wir es trotzdem versucht und einige Gemeinsamkeiten herausgehoben.

  • Ein bis zweitägige Veranstaltung
  • 5 bis 8 Stunden auf dem Rad pro Tag
  • Nur Abfahrtsabschnitte werden gestoppt und zur Gesamtzeit zusammengezählt
  • Zeitlimits für die Übergangsabschnitte zwischen den Zeitstrecken
  • Keine mechanische Hilfe erlaubt. Die Rennfahrer müssen ihre eigenen Ersatzteile mittransportieren

Die Ausrüstung

Die grösste Herausforderung für die Radhersteller liegt darin, Räder zu entwickeln, welche den Anforderungen von Enduro-Fahrern entspricht. An jedem Mountainbike erhöhen Federungssysteme, breite Reifen und stabile Laufräder, das Gewicht massgeblich an einem Rad, was ansonsten ein sehr leichter Rahmen sein könnte.

In der Disziplin „Downhill“ ist das Gewicht des Rades zweitrangig, da die Räder sowieso so gut wie nie Berg hochgefahren werden und hauptsächlich die Leistungsfähigkeit des Federsystems entscheidend für das Fahrerlebnis ist. Im Cross Country Mountainbiking ist das Terrain hingegen häufig nicht so extreme und das Gewicht des Rades stellt einen entscheidenden Faktor für die Leistungsfähigkeit dar. Die Anforderungen eines Enduro Bikes sind demzufolge irgendwo in der Mitte der zwei anderen Disziplinen angesiedelt. Die Räder müssen leicht genug sein, um gut Berg hochfahren zu können, aber ebenso eine optimale Leistungsfähigkeit Berg runter bieten.

Heutzutage fallen viele der verfügbaren Mountainbikes in diese Kategorie

Um den Anforderungen von Enduro-Fahrern gerecht zu werden, haben einige Radmarken Räder entwickelt, die es ermöglichen sowohl schnell bergauf also auch eine gute Performance Berg runter zu bieten. Heutzutage fallen viele der verfügbaren Mountainbikes in diese Kategorie. Es gibt sozusagen keine Ausreden, sich nicht mit den Profis unter ähnlichen Voraussetzungen bei einem Enduro-Rennen zu messen. 

Unser BMC Trailfox wurde unter diesem Gesichtspunkt gebaut. Es kombiniert die Rolleigenschaft von 29 Zoll Laufrädern mit einer ausgefeilten Geometrie, welche es möglich macht jedes Hindernis zu überwinden und schnell auch um die engsten Kurven herum zu kommen.

Fähigkeiten: Was muss man dafür können?

Laut dem BMC Trailcrew Fahrer François Bailly-Maître “Vielseitigkeit, Abfahrts-Fähigkeiten, Einsatz und Fitness sind entscheidende Faktoren. Der Neuling im BMC Factory Trailcrew, Lorraine Truong fügt hinzu, dass du Vertrauen in deine Fähigkeiten und in deinen Instinkt haben musst. Die meisten Enduro Events werden “blind” gefahren, dies bedeutet, dass die Teilnehmer die Strecke nicht im Vorfeld abfahren dürfen.

Der Style: Lycra ist out, Baggies sind In

Um für Enduro gerüstet zu sein, musst du eine Reihe von sportspezifischen Kleidungsstücken und Accessoires haben: weites Langarmtrikot, Baggy-Hose, Vollvisierhelm, Brille, Schutzteile und ein Rucksack sind ein Muss. Deine Lycra Radklamotten lässt du dagegen lieber im Schrank hängen.

Neue Ära: Enduro World Series

Im Oktober 2012 wurde die Enduro World Series (EWS) von Chris Ball, ehemaliger DHI World Cup Fahrer und UCI Gravity Technical Delegierter, gegründet. Dabei stellte er mit einigen etablierten Veranstaltern, die erste Rennserie zusammen. Sein Ziel war es, den Sport weltweit bekannter und zugänglicher zu machen. In 2013 wurde dann schliesslich die erste Serie gestartet. Nicht weniger als 17 Ex-Weltmeister aus anderen Mountainbike Disziplinen wie Downhill, Cross-Country und sogar dem Querfeldein, nahmen an der Veranstaltung teil.

 

In 2015 wird die Rennserie aus 8 Veranstaltungen bestehen und auf drei verschiedenen Kontinenten ausgetragen werden. Dabei dürfen sowohl Profis als auch Amateure an den Veranstaltungen teilnehmen. Wie populär die Veranstaltungen sind, zeigte sich schon dieses Jahr, als alle Veranstaltungen nach nur einigen Minuten komplett ausverkauft waren.

Wo liegt die Zukunft von Enduro?

Es ist sehr schwierig vorauszusehen in welche Richtung sich Enduro, nach dem rasanten Aufstieg der letzten Jahre, in Zukunft entwickeln wird. Die meisten sind der Meinung, dass Enduro deutlich professioneller wird. Als Beweis wird dabei häufig angebracht, dass es dieses Jahr zum ersten Mal Kontinentale Meisterschaften unter der Leitung der UEC (Union Européenne de Cyclisme) geben wird. Viele erhoffen sich dadurch auch, dass die UCI der Disziplin mehr Beachtung schenkt. Dies hätte vermutlich, ein klarer definiertes Regelwerk (bis jetzt hat jedes Rennen sein eigenes) und die Möglichkeit für die Athleten um einen Weltmeistertitel zu fahren, zur Folge.

Die Meinungen über die mögliche Integration von Enduro durch die UCI gehen allerdings deutlich auseinander. François Bailly-Maître glaubt, dass es die „Seele“, der derzeit so „entspannten“ Disziplin gefährden könnte. Auf der anderen Seite sieht er auch die Vorzüge einer Integration, die eine höhere Aufmerksamkeit und Anerkennung der Sportart mit sich ziehen würde. Lorraine Truong sieht das übergreifende Regelwerk unabbringlich für eine wachsende Beliebtheit der Sportart. Es wird uns helfen den Leuten Enduro näher zu bringen und dadurch mehr Unterstützung zu bekommen.

 

Finde heraus wo die BMC Factory Tailcrew in 2015 unterwegs ist. 

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