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Absolut Absalon: Unzweifelhaft der Beste aller Zeiten

21. Mai 2015 — TeamSpirit
TeamSpirit

Julien Absalon müssen wir euch nicht vorstellen. Der Mann, der sich auf dem Bike wohler fühlt als vor der Kamera, lässt am liebsten seinen Palmarès für ihn sprechen. Im Vorfeld seiner vorletzten Weltcupsaison haben wir uns mit dem Leader des BMC MTB Racing Teams getroffen, um mit ihm über die Höhepunkte seiner Karriere zu sprechen.

Julien, du bist nun schon seit fast zwanzig Jahren an der Weltspitze des Cross-Country-Mountainbikings unterwegs. Lass uns mal einen Blick in dein Fotoalbum werfen und über die Höhen und Tiefen deiner Karriere sprechen.

Mont-Sainte- Anne 1998 – der Anfang

Erste Weltmeisterschaftserfahrungen und erstes Regenbogen-Trikot

Damals wurde ich Junioren-Weltmeister; nur wenige Wochen, nachdem ich die Europameisterschaften gewonnen hatte. Dies war der Moment, in dem mir klar wurde: Ich kann es zum Profi schaffen. Zuvor hatte ich es nicht wirklich in Betracht gezogen, meinen Lebensunterhalt mal mit Sport zu verdienen. Ich hatte mit dem Sport erst relativ spät angefangen; allerdings fühlte ich mich von Anfang an sehr gut auf dem Bike. Meine Eltern hatten nichts mit Radsport am Hut und auch ich hatte keine Ahnung, wie dieser Sport funktioniert. Nach wenigen Monaten ernsthaften Trainings wurde ich Vierter bei den Französischen Meisterschaften. Viele nationale Podiumsplatzierung folgten, aber ich schaffte es einfach nicht, ein Rennen für mich zu entscheiden. Als Konsequenz blieb mir die Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften 1997 verwehrt.

Nach der Nicht-Nomination gelang es mir dann, das letzte französische Ligarennen, Roc d’Azur, zu gewinnen. Im folgenden Jahr 1998 habe ich erstmals dominiert und einfach alles gewonnen. Ich hatte ein perfektes Rennen in Mont-Sainte-Anne. Von Anfang fühlte ich mich gut und konnte einen souveränen Sieg einfahren. Danach habe ich mich erst einmal auf meine Ausbildung konzentriert und wurde schliesslich erst 2001 Profi beim Team Bianchi.

Durango 2001 – Erster Weltcupsieg

Ich war damals in meinem zweiten Jahr in der U23-Kategorie. Dieser Sieg war für mich eine echte Überraschung, ich hatte es bis anhin nicht Mal unter die ersten fünf, geschweige denn aufs Podium geschafft. An dem Tag hatte ich aber auch echt viel Glück gehabt! Roland Green dominierte das Rennen, hatte dann aber zwei oder drei Platten. Ich habe ihn nach jeder seiner Pannen hinter mir gelassen, aber er konnte mich immer wieder einholen. In der letzten Runde war ich dann Zweiter hinter Cadel Evans. Kurz vor dem Ziel hatte dann auch Cadel einen Platten und ich konnte 400 Meter vor dem Ziel an ihm vorbeiziehen. Es war eine echte Überraschung - und viel Glück war auch dabei.

Athen 2004 – der perfekte Tag

Ich war keiner der Favoriten für eine Medaille, sondern eher ein Aussenseiter. Es war ein perfekter Tag. Ich war auf Wolke Sieben und konnte es nicht glauben, Gold gewonnen zu haben. Obwohl es meine ersten Olympischen Spiele waren: Je näher der Tag des Wettkampfs kam, umso besser und zuversichtlicher fühlte ich mich und konnte das Rennen kaum erwarten.

Ich fühlte mich unbesiegbar und war nur auf Sieg programmiert. So sehr, dass ich gar nicht so viele Erinnerungen an das eigentliche Rennen habe. Man bekommt nur zwei bis drei Chancen im Leben, Olympiasieger zu werden, und ich habe die erste genutzt. 

Les Gets 2004 – die Auswirkungen des Olmpiasieges

Goldener Helm und Schuhe für den Gold-Jungen

Cédric Ravanel (Silber), Julien Absalon (Gold) und Thomas Frischknecht (Bronze)

Ich war immer noch auf Wolke Sieben nach Athen, weswegen ich in Les Gets fast schon mit Ferienstimmung ankam. Drei Tage vor dem Rennen war ich auf einer Grillparty mit Cedric Gracia und Max Commencal. Mein Trainer schaffte es bei dieser Gelegenheit, meinen Fokus wieder zurück auf das Rennen zu lenken: „Du warst vor zwei Wochen in der Form deines Lebens, es kann nicht alles wieder verschwunden sein!“ Am Tag vor meinem Rennen hörte ich die Marseillaise, die für den Sieg von Fabien Barel gespielt wurde, und über Nacht hörte ich den Regen auf die Erde trommeln.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich wie ein Krieger auf dem Weg in die Schlacht. Ich entschied mich dafür, viel Risiko auf mich zu nehmen und Regenreifen mit ganz wenig Luft zu fahren. An der Kuppe des ersten Anstiegs fühlte ich mich nicht zu schlecht und bretterte dann in der Abfahrt an allen vorbei. Unten hatte ich 30 bis 40 Sekunden Vorsprung! Die Verfolger schafften es zwar, mich am Anstieg einzuholen, aber in der Abfahrt war ich einfach zu schnell für den Rest. Dieses Podium wird für mich immer etwas ganz Besonderes sein. Neben mir stand an diesem Tag Thomas Frischknecht (Bronze) auf dem Podium; der Beste zu dieser Zeit und jemand, den ich stets sehr bewundert habe. Silber holte mein guter Freund Cedric Ravanel. Es war das perfekte Podium und es fühlte sich einfach toll an, meine erste Elite-Weltmeisterschaft zu Hause in Frankreich gewinnen zu können.

2005-2007 - Absalon Nr. 1

Livigno 2005: Christoph Sauser (Silber), Julien Absalon (Gold) und José Antonio Hermida (Bronze)

Rotorua 2006: Christoph Sauser (Silber), Julien Absalon (Gold) und Fredrik Kessiakoff (Bronze)

Fort William 2007: Ralph Näf (Silber), Julien Absalon (Gold) und Florian Vogel (Bronze)

Val di Sole 2008 – Das Ende der totalen Vorherrschaft

Was für eine Niederlage - im Nachhinein gesehen war es aber auch eine gute Sache. Ohne dieses Erlebnis hätte ich höchstwahrscheinlich einen Monat später nicht zum zweiten Mal Olympiagold geholt. Im Gegensatz zu 2004 war ich gestresst. Die Herausforderung schien mir zu gross zu sein und nahm mir immer mehr meine Passion für den Sport. Ich war einfach nicht fit. Dieser Schlag mitten ins Gesicht hat mich wieder auf die richtige Spur und den Boden der Tatsachen gebracht. Einen Monat später bin ich in Peking wieder total fokussiert angekommen.

In diesem Monat schaffte ich es, die richtige Balance zu finden. Jahr für Jahr erwarteten alle, mich wieder siegen zu sehen. Wenn ich mal nicht gewonnen hatte, hiess es immer gleich: „Absalon hat verloren, Absalon wurde besiegt.“ Diesen Druck auszuhalten wurde von Mal zu Mal schwieriger. Nach Val di Sole war der Druck verschwunden, ich war ja nicht mehr Weltmeister.

Beijing 2008 – zweites Olympia Gold

Ich bin dann in Peking angekommen, um Spass zu haben. Ich wollte meine zweiten Olympischen Spiele einfach nur in vollen Zügen geniessen. Die Rennbedingungen hatten sich im Vergleich zu Athen deutlich verändert. Es war schwieriger, eine Lücke aufzureissen. Als Titelverteidiger erwartete das Publikum natürlich etwas von mir. Wiederum war es einfach ein perfekter Tag, ich habe schlichtweg keine Fehler gemacht.

Dieser Titel war ein Segen und zugleich eine Bestätigung meines ersten Titels. Die Olympischen Spiele zum zweiten Mal zu gewinnen, war einfach unglaublich. Es war auch der Moment, als die Leute auf Nino Schurter aufmerksam wurden, der mir dann in den nächsten Jahren mein Leben schwer machen sollte.

Canberra 2009 – Sprintniederlage, die erste einer langen Serie

Die Weltmeisterschaften in Canberra waren der Startpunkt einer neuen Ära. Bis dahin gab es kaum taktische Spielchen; Sprintentscheidungen existierten nicht wirklich. Das Rennen war sehr taktisch geprägt. Es gab einige Schweizer Fahrer, die gemeinsam gegen mich gefahren sind. Dies wurde zusätzlich durch den schnellen Kurs und die windigen Bedingungen begünstigt. Ich schaffte es einfach nicht, Nino Schurter loszuwerden und wurde später im Sprint von ihm geschlagen. Zweiter zu werden, ist okay, aber Zweiter in einer Weltmeisterschaft im Sprint zu werden, ist schwer zu verdauen…

Canberra 2009: Julien Absalon (Silber), Nino Schurter (Gold) und Florian Vögel (Bronze)

Danach verlor ich unglaublich viele Rennen gegen Nino im Sprint. Ihm war es schnell klar geworden, dass er der Schnellere von uns beiden ist, und er nutzte diese Gewissheit eiskalt aus. Schnell wurde er zum neuen Gesicht des Cross-Country. Ich schaffte es einfach nicht, ihn zu schlagen, und bekam allmählich Minderwertigkeitskomplexe. Viele Leute waren der Meinung, dass ich am Ende meiner Karriere war - und das, obwohl ich ja bloss vom Besten zum Zweitbesten geworden war.

Eine Position in der Weltcupserie zu verlieren, war kein grosses Problem für mich. Ich kann mich allerdings noch erinnern, als ich beim Weltcup in Nove Mesto dann plötzlich mit der Nummer 12 am Start stand. Das war nach den Olympischen Spielen in London und einigen nicht beendeten Rennen. Ein echter Schlag für meine Moral.

London 2012 – die Ernüchterung

Definitiv die grösste Enttäuschung meiner Karriere. Ich trainierte wie nie zuvor und stand so fit wie nur möglich an der Startlinie - doch aufgrund eines Schleichers hatte ich keine Chance, meinen Titel zu verteidigen. Einen mechanischen Schaden bei den Olympischen Spielen zu akzeptieren, ist brutal hart. Ich werde nie wissen, was ohne diesen Materialschaden passiert wäre.

Das Beste war einfach, nach vorne zu schauen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren, aber es war definitiv nicht einfach.

2013 habe ich dann zum BMC MTB Racing Team gewechselt, was mir enorm geholfen hat. Nach sechs Jahren beim Team Orbea war es wichtig, das Material und das Umfeld zu wechseln. Dieser Wechsel gab mir die nötige neue Motivation.

2014 – Grand Slam

Pietermaritzburg, Cairns und Albstadt World Cups

Beim World Cup-Finale in Meribel

BMC MTB Racing Team: Das beste Team des World Cups

Europameisterschaften in Sankt Wendel: Fabian Giger (Silber), Julien Absalon (Gold) und Jan Skarnitzl (Bronze)

Fünfter Weltmeistertitel, sieben Jahre nach dem letzten

Julien Absalon zum allerersten Mal auf dem BMC Fourstroke FS01

Hafjell 2014: Nino Schurter (Silber), Julien Absalon (Gold) und Marco Aurelio Fontana (Bronze)

Letzte Saison gewann ich alles, was es zu gewinnen gab: Französische, Europa- und Weltmeisterschaften, drei Weltcuprennen und die Gesamtwertung des Weltcups. Natürlich hatte ich hohe Erwartungen und Ziele vor der Saison, aber wenn mir jemand erzählt hätte, wieviel ich gewinnen würde, hätte ich es nie für möglich gehalten.

Meine Frau war schwanger, was mich zum Saisonstart nochmal zusätzlich motivierte. Man weiss ja nie, was in den letzten Monaten einer Schwangerschaft oder in den ersten Monaten nach einer Geburt passiert, weswegen ich mich entschied, meine Ziele auf den Start der Saison zu legen. Ich gewann die ersten beiden Weltcuprennen in Pietermaritzburg und Cairns. Eigentlich hatte ich nicht geplant, nach Nordamerika zu reisen, tat es aber trotzdem. Dort lief alles gut und ich schaffte es, meine Weltcupführung zu behaupten.

Nachdem ich den Weltcuptitel auf sicher hatte, kam ich ganz entspannt nach Hafjell - und so läuft es meistens am besten. 

In einigen Tagen startetet deine vorletzte Weltcupsaison, stimmt das?

Ja, genau.

Was sind deine Ziele für deine vorletzte Saison?

Es ist die Saison vor den Olympischen Spielen, und natürlich denken wir schon alle an nächstes Jahr. Ich würde gerne dasselbe Level wie im letzten Jahr erreichen: einige Weltcuprennen, die Französischen, Europa- und Weltmeisterschaften gewinnen. Leider lief meine Vorbereitung bis jetzt nicht wie geplant. Erst habe ich mir bei einem Crossrennen das Schlüsselbein gebrochen, dann mit Allergien zu kämpfen gehabt. Zum Glück startet die internationale Saison dieses Jahr erst ziemlich spät. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, frischer in die Saison zu starten.

Die Weltcupsaison startet dieses Jahr in Nove Mesto na Morave, ein Rennen, das du bis jetzt noch nicht gewinnen konntest.

Ich liebe es, dort zu trainieren. Der Kurs macht mir echt viel Spass. Aber es stimmt, dass die Resultate jedes Mal unter meinen Erwartungen lagen. Der Kurs kommt mir leider nicht besonders entgegen. Ich mag es deutlich weniger, in Albstadt zu trainieren, aber die Strecke mit ihren steilen und langen Anstiegen liegt mir deutlich mehr. Deshalb setze ich eher auf Albstadt.

Das wäre dann dein 30. Weltcupsieg…

Kann sein, ich bin mir dabei gar nicht so sicher… Der 30. Sieg ist aber nicht mein letztes Ziel.

Stehst du unter mehr oder weniger Druck, nun, da du weisst, dass diese Saison deine vorletzte sein wird? 

Ein bisschen von beidem. Manchmal denke ich mir, dass ich nur noch zwei Saisons habe und ich so viel wie möglich gewinnen sollte. Oft denke ich mir aber auch, dass ich niemanden mehr etwas beweisen muss und ich meine letzten zwei Weltcupsaisons besser geniessen sollte. Aber im Grossen und Ganzen macht meine jahrelange Erfahrung alles etwas einfacher und entspannter. Rio werden meine vierten Olympischen Spiele sein, ich weiss also, was Sache ist.

Was denkst du über Rio? Kennst du die Stadt und den Veranstaltungsort schon?

Ich war bloss 2004 für einen RedBull-Event kurz dort. Die Party war unglaublich (lacht)!

Ich kenne Rio also ein bisschen, aber eigentlich ist es mir egal, wo die Veranstaltung stattfindet. Wie alle anderen warte ich gespannt auf die Veröffentlichung des Kurses. Bis jetzt haben wir nur ein Foto von einem Hügel gesehen, der auch als kleiner Berg bezeichnet werden könnte. Im Gegensatz zu London ist es nicht so schwierig, Strecken mit vielen Höhenmetern zu finden. Allerdings hängt alles davon ab, welches Bild die Organisatoren vom Cross-Country-Sport vermitteln wollen. Ich hoffe wirklich, dass es richtiges Mountainbiking sein wird. London war ein toller Kurs zum Fahren, aber es war kein Kurs, mit dem sich die Zuschauer identifizieren konnten. Er war einfach zu künstlich. Künstlich kreierte Hindernisse sind nützlich für eine gute Show, aber zu weit entfernt von einer gewöhnlichen Ausfahrt.

Für mich muss ein guter Kurs beides haben: natürliche und künstliche Hindernisse.

Nach Rio

Du hast schon mehrfach erwähnt, dass du nie zum Strassenradsport wechseln würdest, aber werden wir dich…

… beim Cape Epic am Start sehen?

Nein, das Rennen dauert mir einfach zu lange. Sechs Stunden am Tag auf dem Bike zu sitzen, macht mir keinen Spass. Ich liebe explosives Fahren und technische Abschnitte. Marathonrennen dagegen langweilen mich ziemlich schnell. 

Also wirst du es nicht noch einmal bei den Marathon-Weltmeisterschaften versuchen? (DNF in Montebelluna, Italy 2011)

Nein! Aber ich könnte mir vorstellen, am Transvésubienne oder am Shimano Epic Enduro teilzunehmen. Das sind Rennen, bei denen technische Fähigkeiten und Ausdauer gefragt sind. Ich würde auch gerne bei der Megavalanche in L’Alpe d’Huez teilnehmen.

…mit deinem Bruder Rémi bei den Enduro-EWS?

Warum nicht? Allerdings wurde Enduro in den letzten Jahren immer professioneller. Es wäre ziemlich schwierig, dort ein gutes Ergebnis einfahren zu können. Ich würde dort nur zum Spass teilnehmen.

…bei einem Teammanager-Meeting?

Nicht in naher Zukunft. Ich bin mir nicht sicher, was die Zukunft längerfristig bringen wird, aber in naher Zukunft möchte ich kein Teammanager werden. Reisen kann ganz schön ermüdend sein und ich bevorzuge es, erstmal mehr zuhause zu sein, als weiter ständig in der Weltgeschichte herumzureisen.

…in einer Reality Show?

Ich wurde schon mehrfach angefragt, unter anderem für die erste Ausgabe von “Koh-Lanta für Promis” (französische Abenteuer-Show), aber es ist nichts, was man während seiner Karriere macht. Vielleicht eine andere Abenteuer-Show, aber dafür müsste ich mir erst einmal das Skript genauer anschauen.

…bei Paris-Dakar?

Ich würde es lieben! Ich mag alle Arten von Motorsport und würde nach meiner Karriere definitiv gerne selbst an einigen Veranstaltungen teilnehmen. Ich wäre sicher dabei, wenn sich die Möglichkeit für Paris-Dakar, Trophée Andros oder einen ähnlichen Event ergibt.

Julien Absalon bei einem seiner Lieblingsevents: der Trophée Andros

…in der Politik ?

Ich denke eher nicht. Ich interessiere mich für Politik, aber ich wollte während meiner Karriere nie darin verwickelt sein. Ich würde niemals nie sagen, aber ich denke, es ist eher unwahrscheinlich.

…für die Radindustrie?

Für die Industrie zu arbeiten kann ich mir durchaus vorstellen, aber sicherlich nicht in einem Büro.

 

Fotos: Armin Kürstenbrück und Maxime Schmid / EGO Promotion und Julien Absalons Privatsammlung

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